Kontakt
RSS
Impressum
Über uns
aktualisieren
Bundesregierung will Wohngeld an Preisentwicklung anpassen.
clock-icon06.04.2019 - 05:03:04 Uhr | dts-nachrichtenagentur.de

Die Bundesregierung will das Wohngeld vom 1

Bild: Klingel an einer Wohnung, über dts Nachrichtenagentur Bild: Klingel an einer Wohnung, über dts Nachrichtenagentur

Januar 2020 an regelmäßig an die Inflation anpassen. Das berichtet das Nachrichtenmagazin Focus unter Berufung auf einen entsprechenden Referentenentwurf des Bundesinnenministeriums. Demnach soll der staatliche Mietzuschuss für Geringverdiener "alle zwei Jahre an die eingetretene Miet- und Einkommensentwicklung angepasst werden".


Damit will das Ministerium von Horst Seehofer (CSU) künftig verhindern, dass einkommensschwache Haushalte ihren Anspruch auf das Wohngeld wegen steigender Preise verlieren. So sank die Zahl der Wohngeldempfänger zwischen 2012 und 2017 von knapp 800.000 auf unter 600.000. Der Eigentümerverband "Haus und Grund" begrüßte die Reformpläne.


"Die Dynamisierung des Wohngeldes ist ein richtiger Schritt. Die automatische Anpassung an die Mieten- und Einkommensentwicklung war längst überfällig", sagte Haus-und-Grund-Präsident Kai Warnecke dem Focus. Für Wohngeldempfänger bedeute dies mehr finanzielle Sicherheit, so Warnecke weiter. Das Innenministerium schätzt, dass durch die Wohngeldreform rund 180.000 Haushalte in Deutschland erstmals oder wieder einen Anspruch auf das Wohngeld erhalten.


Das könnte Sie auch interessieren:

Die Bundesregierung will mehr Güter von der Straße auf die Schiene verlagern, doch die schon vor zwei Jahren versprochene Finanzierung über 500 Millionen Euro durch den Bund ist offen


Die Bundesregierung plant einen Mietendeckel für bundeseigene Wohnungen


BErst zahlen - dann reisen


Die Bundesregierung hat sich nach langem Streit zwischen Union und SPD auf eine Verschärfung der seit 20 Jahren geltenden politischen Grundsätze für Rüstungsexporte geeinigt