Gemäß einer aktuellen Umfrage aus dem Meinungsforschungsinstituts Infratest dimap liegen die Umfragewerte der CDU nur knapp vor den Grünen.

Im Auftrag des Hessischen Rundfunks führte Infratest diamp eine Erhebung durch. Im Zeitraum vom 7. bis zum 13. Februar wurden 1.000 Wahlberechtigte in ganz Hessen nach Poltischen Themen und Meinungen befragt, z.B. sollte die Wählergunst der Parteien in Hessen ermitteln werden. Als ein Ergebnis dieser Umfrage erhält die CDU 26 Prozent der Stimmen, was – verglichen mit einer Umfrage von April 2019 – eine Abnahme von einem Prozent darstellt. Hingegen die Grünen können einen Anstieg um vier Prozentpunkte verzeichnen. Damit kommen sie derweil auf 25 Prozent der Wählerstimmen, während die SPD 16 Prozent (ein Abstieg von drei Prozentpunkte) und die AfD zwölf Prozent der Wählerstimmen für sich verzeichnen kann, eine Abnahme von einem Prozentpunkt.

Die Freie Demokratische Partei (FDP) kommt insgesamt auf sieben Prozent (eine Abnahme von zwei Prozentpunkten), die Linkspartei auf acht Prozent (Steigerung um zwei Prozentpunkte). Das Meinungsforschungsinstituts Infratest dimap fragte in diesem Zusammenhang auch die Akzeptanz und Zufriedenheit mit einzelnen Politikern aus Hessen ab. Rund 64 Prozent aller Befragten gaben an, mit CDU-Ministerpräsident Volker Bouffier zufrieden bis sehr zufrieden zu sein. Tarek Al-Wazir (Grüne), sein Vertreter, kommt in diesem Sektor auf rund 60 Prozent. Zufrieden bis sehr zufrieden sind sie auch mit Nancy Faeser (SPD), der Oppositionsführerin. Sie erlangt 21 Prozent der Wählerstimmen, was ein Anstieg von acht Prozentpunkten ausmacht. 26 Prozent der Befragten trauen ihr sogar zu, die SPD in Hessen wieder ganz nach vorne zu bringen, 37 Prozent trauen ihr dies jedoch nicht zu. Die Themen Mieten und Einwanderung werden bei der Umfrage als die weniger wichtigen politischen Problemen wahrgenommen. Hierbei ist ein Rückgang der Dringlichkeit im Vergleich zur Erhebung im April zu vernehmen. Bildung steht noch immer sehr stark im Fokus des öffentlichen Interesses und wird sogar als das wichtigste Problem angesehen. Dagegen nehmen die Zahlen bei den Themen Mobilität und Verkehr um fünf Prozentpunkte ab, der Bereich Wohnen/Mieten erhält noch 17 Prozent der Wählerstimmen. Die Themen Flüchtlinge/Einwanderung nehmen um sieben Prozentpunkte ab und kommen insgesamt noch auf 15 Prozent. Soziale Ungerechtigkeit und Arbeitslosigkeit haben laut Umfrage an politischer Brisanz gewonnen.

Redaktion poppress.de, TextER