Kontakt
RSS
Impressum
Über uns
aktualisieren
Aiwanger: Freie Wähler können auch in Sachsen stark werden.
clock-icon15.05.2019 - 13:38:34 Uhr | dts-nachrichtenagentur.de

Der Bundesvorsitzende der Freien Wähler, Hubert Aiwanger, rechnet damit, dass seine Partei bei den Landtagswahlen in Ostdeutschland ähnliche Erfolge erzielen kann wie zuletzt in Bayern

Bild: Wähler in einem Wahllokal, über dts Nachrichtenagentur Bild: Wähler in einem Wahllokal, über dts Nachrichtenagentur

"Ich glaube, die Lage in Sachsen ist durchaus mit der in Bayern vergleichbar", sagte Aiwanger der Regionalausgabe der "Zeit" im Osten. "In Sachsen gibt es auch schon lange eine CDU-Regierung, analog zur CSU-Regierung in Bayern. Und ich glaube auch, es gibt wie in Bayern eine grundsätzlich konservative Gesellschaft", so Aiwanger, der zugleich bayerischer Vize-Ministerpräsident ist.


Bei der bayerischen Landtagswahl 2018 hatten die Freien Wähler mit Aiwanger als Spitzenkandidat 11,6 Prozent der Stimmen geholt. Den Freien Wählern könne dabei zugutekommen, dass im Osten politische Wechsel üblicher seien als im Westen, sagte Aiwanger der Wochenzeitung: "Ich glaube, dass die Menschen im Osten in den vergangenen Jahren viel durchprobiert haben, von links bis rechts.


Und dass teilweise derselbe Wähler, der früher die SPD gewählt hat, später die Linke und dann die AfD wählte. Sich auf etwas Neues einzulassen ist hier also etwas Normales." Aiwanger äußerte Verständnis für die Lage vieler Ostdeutscher. "Ich denke, vielen Menschen im Osten wurde in den letzten Jahren so ein bisschen der Teppich weggezogen, sie wurden entwurzelt", sagte er.


"Die Menschen im Osten wollen nicht, dass man ihnen reinredet, sie wollen selber entscheiden." Im Angesicht der AfD halte er es nun für dringend nötig, dass sich wieder eine "pragmatische Kraft" im Landtag einbringe. "Die Leute sollen, gerade in Sachsen, wieder Kra?fte wa?hlen, die gesunden Menschenverstand haben.


Das könnte Sie auch interessieren:

Wien - Ex-Vizekanzler lässt offen, ob er in die Politik zurückkehrt Wien (OTS) - Ein widerliches Video, eine üble Falle und geheimnisvolle Drahtzieher im Hintergrund: Den ehemaligen Vizekanzler der Republik hat die "Ibiza-Affäre" den Kopf gekostet


Berlin - Zur Gründung eines Arbeitgeberverbands von Nischenanbietern erklärt der Präsident des bpa Arbeitgeberverbands Rainer Brüderle: "Wer sich wie und warum zusammenschließt, ist gerade am Tag des Grundgesetzes, das die positive und negative Koalitionsfreiheit ausdrücklich festschreibt, eine freie Entscheidung der wenigen Kleinstverbände


Berlin - Der Bundesverband Brandschutz-Fachbetriebe e V (bvbf) tagte unter anderem mit den Wahlen zum Vorstand und Beirat und zur Besetzung der verbandsinternen Schlichtungsstelle am 17


Düsseldorf - Das millionenfach aufgerufene Anti-CDU-Video eines Youtubers wird nach Einschätzung der Politikwissenschaftlerin Sabine Kropp noch keine massive Auswirkung auf das Verhalten jüngerer Wähler am bevorstehenden Wahlsonntag haben, offenbart aber ein erhebliches Risiko für die Partei von Kanzlerin Angela