Kontakt
RSS
Impressum
Über uns
aktualisieren
UNO-Flüchtlingshilfe fordert Änderung an EU-Flüchtlingspolitik.
clock-icon20.07.2019 - 05:01:46 Uhr | dts-nachrichtenagentur.de

Der Geschäftsführer der UNO-Flüchtlingshilfe, Peter Ruhenstroth-Bauer, fordert eine Änderung der europäischen Flüchtlingspolitik

Bild: Flüchtlinge, über dts Nachrichtenagentur Bild: Flüchtlinge, über dts Nachrichtenagentur

"Durch die eingestellte Seenotrettung über die Mission Sophia ist die Flucht über das Mittelmeer wieder zur tödlichsten Fluchtroute der Erde geworden", sagte er dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Samstagsausgaben). "Täglich sterben dort Menschen, das muss uns wütend machen und aufrütteln.


Die Rettung von Menschen vor dem Ertrinken sollte daher höchste Priorität vor allen anderen Maßnahmen in der Flüchtlingspolitik haben." Die von der künftigen EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen (CDU) geforderte Reform der Dublin-Verordnung müsse "weiter vorangetrieben und ein fairer Verteilungsmechanismus geschaffen werden, um EU-Staaten zu entlasten, in denen überproportional viele Asylanträge gestellt werden", fügte Ruhenstroth-Bauer hinzu.


"Das Geschacher, wenn Menschen auf den Booten festsitzen und niemand hilft, ist unwürdig." Dabei dürfe die Europäische Union die Mittelmeerländer nicht allein lassen. Die UNO-Flüchtlingshilfe ist der nationale Partner des Flüchtlingshilfswerks der Vereinten Nationen (UNHCR). Nach Angaben des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF) in Nürnberg wurden im Jahr 2019 im Rahmen des Dublin-Verfahrens bisher 4.215 Flüchtlinge aus Deutschland an die EU-Mitgliedstaaten überstellt; im Gegenzug wurden 2.967 Flüchtlinge aus Mitgliedstaaten an Deutschland überstellt.


Das könnte Sie auch interessieren:

Berlin - Vor dem Antrittsbesuch des britischen Premierministers Boris Johnson in Berlin hat Europa-Staatsminister Michael Roth darauf gepocht, dass der EU-Austrittsvertrag nicht verändert werden kann


Vor dem Antrittsbesuch des britischen Premierministers Boris Johnson in Berlin pocht Europa-Staatsminister Michael Roth (SPD) darauf, dass der EU-Austrittsvertrag nicht verändert werden kann


EU-Ratspräsident Donald Tusk hat die umstrittene Backstop-Regelung im Brexit-Abkommen verteidigt und damit indirekt den britischen Premierminister Boris Johnson kritisiert


Headless CMS-Vorreiter führt EU-Rechenzentrum-Option ein und erweitert seinen lokalisierten Kunden- und Partnersupport San Francisco - Contentstack (https://c212 net/c/ link/?t=0&l=de&o=2547762-1&h=535839214&u=https%3A%2F%2Fc212 net%2Fc%2 Flink%2F%3Ft%3D0%26l%3Den%26o%3D2547762-1%26h%3D3114928952%26u%3Dhttp s%253A%252F%252Fwww contentstack com%252F%253Futm_source%253Dprnewswi re%2526utm_medium%253Demail%2526utm_campaign%253D2019_06_19_contentst ack_comes_to_