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Wieczorek-Zeul stimmt für Geywitz und Scholz als SPD-Vorsitzende.
clock-icon17.11.2019 - 05:01:31 Uhr | dts-nachrichtenagentur.de

Die frühere Entwicklungshilfeministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul will in der Stichwahl um den SPD-Parteivorsitz für Klara Geywitz und Olaf Scholz stimmen

Bild: Heidemarie Wieczorek-Zeul, über dts Nachrichtenagentur Bild: Heidemarie Wieczorek-Zeul, über dts Nachrichtenagentur

"Ich wähle das Team aus Klara Geywitz und Olaf Scholz", sagte sie dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Montagsausgaben). "Es ist grundfalsch, wenn Leute sagen, Olaf Scholz stünde dafür, dass alles bleibt, wie es ist", sagte die Parteilinke. "Er genießt eine hohe Anerkennung in der Bevölkerung.


Genau die fehlt der SPD aber gerade." Wieczorek-Zeul fügte hinzu: "Olaf Scholz kann die SPD wieder nach vorne bringen. Das ist das Gegenteil von Weiter-so." Ihr sei es wichtig, "dass in diesem Duo mit Klara Geywitz die ostdeutschen Bundesländer unmittelbar an der Parteispitze beteiligt sind", sagte die frühere Ministerin.


"Mit Olaf Scholz hatte ich immer mal wieder inhaltlichen Streit, solange ich stellvertretende Parteivorsitzende war." Aber Scholz habe insbesondere in seiner Zeit als Arbeitsminister einen guten Job gemacht, als er mit dem Kurzarbeitergeld in der Krise eine höhere Arbeitslosigkeit verhindert habe.


"Als Bürgermeister in Hamburg hat er erfolgreich sozialdemokratische Politik gemacht: zum Beispiel, indem er den Wohnungsbau vorangetrieben hat." Die Sozialdemokratin sagte, die SPD müsse jederzeit in der Lage sein, einen Kanzlerkandidaten aufzustellen. "Das muss jemand sein, der unsere Partei so stark macht, dass wir Mehrheiten links von der Union erreichen können", sagte Wieczorek-Zeul.


"Der beste Kanzlerkandidat ist Olaf Scholz." Wieczorek-Zeul war von 1998 bis 2009 Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit. Von 1993 bis 2005 war sie stellvertretende Bundesvorsitzende der SPD. Bei der Urabstimmung der Mitglieder 1993 über einen neuen SPD-Bundesvorsitzenden kandidierte sie erfolglos gegen Rudolf Scharping und Gerhard Schröder.dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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