Kontakt
RSS
Impressum
Über uns
aktualisieren
Spahn-Pläne für Beatmungspatienten stoßen auf Zustimmung.
clock-icon13.08.2019 - 15:25:22 Uhr | dts-nachrichtenagentur.de

Die Pläne von Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) für eine Reform der Versorgung von Patienten, die künstlich beatmet werden müssen, ist beim Koalitionspartner SPD und bei den gesetzlichen Krankenkassen auf Zustimmung gestoßen

Bild: Krankenhaus, über dts Nachrichtenagentur Bild: Krankenhaus, über dts Nachrichtenagentur

"Nach diversen Skandalen in den vergangenen Jahren besteht dringender Handlungsbedarf. Es darf nicht sein, dass zu Lasten von Beatmungspatienten exorbitante Gewinne gemacht werden", sagte der stellvertretende SPD-Fraktionschef Karl Lauterbach dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland". Der Gesetzentwurf von Spahn gehe daher "in die richtige Richtung".


Details werde man nun in der Koalition klären. Der stellvertretende Vorstandschef des Spitzenverbandes der Krankenkassen, Gernot Kiefer, sagte dem RND: "Kaum jemand ist so sehr auf die Hilfe Dritter angewiesen wie Beatmungspatienten. Beatmungspatienten schneller und öfter wieder zum selbstständigen Atmen zu bringen, muss ein zentrales Anliegen von allen Beteiligten in der Versorgungskette sein.


Hier Fehlanreize zu beseitigen ist dringend notwendig." Man werde sich in den kommenden Wochen den Gesetzentwurf genau anschauen und prüfen, ob der Verband im Laufe des parlamentarischen Verfahrens noch Hinweise zu inhaltlichen Änderungen gebe werde, so Kiefer. Der Gesetzentwurf von Spahn sieht vor, dass die Intensivpflege mit Beatmung in den eigenen vier Wänden nur noch die absolute Ausnahme sein darf.


Allein bei Kindern bleibt sie die Regel. Für sogenannte Beatmungs-WGs sollen die Qualitätsanforderungen massiv steigen. Krankenhäuser sollen die Beatmungsentwöhnung besser bezahlt bekommen. Damit reagiert Spahn unter anderem auf die stark gestiegene Zahl von Beatmungspatienten, die ambulant versorgt werden.


Das könnte Sie auch interessieren:

Der Chef des AOK-Bundesverbandes, Martin Litsch, hat die Gesetzgebung von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) scharf kritisiert


Der kommissarische SPD-Vorsitzende Thorsten Schäfer-Gümbel hat die Pläne seiner Partei zur Wiedereinführung einer Vermögensteuer verteidigt


Düsseldorf - Der Chef des AOK-Bundesverbandes, Martin Litsch, hat die Gesetzgebung von Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) scharf kritisiert


Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) hat Zustimmung zu einer Vermögensteuer signalisiert


Es sieht so aus, als ob Bayer im Hinblick auf die Finanzierung der Monsanto-Übernahme die eigenen Pläne ohne größere Probleme durchführen konnte