Kontakt
RSS
Impressum
Über uns
aktualisieren
Umfrage: Mehrheit sieht sich leicht links der Mitte.
clock-icon10.08.2018 - 09:19:56 Uhr | dts-nachrichtenagentur.de

Eine Mehrheit der Deutschen sieht sich selbst politisch leicht links der Mitte

Bild: Menschen, über dts Nachrichtenagentur Bild: Menschen, über dts Nachrichtenagentur

Das ergab eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Kantar Emnid im Auftrag des Nachrichtenmagazins Focus. Gefragt, wie sie sich auf einer Skala von 1 für "links" bis 10 für "rechts" selbst einordnen, verortet sich die Mehrheit der Deutschen demnach bei 4,7. Die Anhänger der Linken bezeichnen sich selbst mit 3,1 als links, gefolgt von Grünen (3,8) und SPD (4,1).


Die Anhänger der FDP sehen sich mit 5,3 leicht rechts der Mitte, gefolgt von Unionsanhängern mit 5,6. Die Anhänger der AfD sehen sich selbst am weitesten rechts im Parteienspektrum mit einem Wert von 6,1. In der Umfrage wurde auch die neue linke Sammlungsbewegung von Sahra Wagenknecht thematisiert.


34 Prozent der Befragten gaben an, dass sie sich vorstellen könnten, das neue linke Bündnis zu wählen. Unter den Anhängern der Linkspartei sind es 87 Prozent, bei den Grünen 53 Prozent, bei den SPD-Anhängern 37 Prozent. 58 Prozent der Befragten sagten der Umfrage zufolge, dass es in Deutschland "im Großen und Ganzen eher ungerecht" zugehe, 38 Prozent sind der Auffassung, es gehe "im Großen und Ganzen eher gerecht" zu.


Mehrheitlich gerecht geht es zu für Anhänger der Unionsparteien (55 Prozent Zustimmung), gefolgt von Anhängern der Grünen (54 Prozent Zustimmung). Dagegen sind 52 Prozent der FDP-Anhänger, 39 Prozent der Linken-Anhänger und 90 Prozent der AfD-Anhänger der Auffassung, in Deutschland gehe es "eher ungerecht" zu.


Skeptisch gegenüber der neuen Sammlungsbewegung zeigte sich Harald Christ, Mittelstandsbeauftragter der SPD. Er glaube nicht, dass Wagenknecht "mit der Populismus-Keule auf Dauer Menschen gewinnen und so auf den Kurs der SPD einwirken kann", sagte er dem Focus. "Die SPD wird als linke Volkspartei in der Mitte bleiben", so der SPD-Wirtschaftspolitiker.


Das könnte Sie auch interessieren:

Die Bundespolizei hat seit Mitte Juni an der Grenze nach Österreich nur drei Asylbewerber mit Wiedereinreisesperren zurückgewiesen


Nach der Ankündigung der Bundesregierung, wegen der Ermordung des Journalisten Jamal Khashoggi vorerst keine Waffenlieferungen nach Saudi-Arabien zu genehmigen, wächst in der SPD-Bundestagsfraktion der Unmut über die Rüstungsexport-Politik der Koalition


CDU-Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer hat von ihrer Partei deutlich größere Anstrengungen gefordert, mehr Frauen für die Politik zu gewinnen


(1572) Polizeidirektor Roland Gradl wird neuer Leiter der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte - Einladung an die Medien


Die vom deutschen Innenminister Horst Seehofer Mitte Juni verfügte Wiedereinreisesperre für abgelehnte Asylbewerber an der deutsch-österreichischen Grenze hat bisher kaum Wirkung gezeigt


Die Saison 1993/94 der NOFV-Oberliga Mitte ist nun vollständig mit allen Spielberichten in der Transfermarkt-Datenbank vorhanden


Auch drei Tage nach dem Raubüberfall in Mitte ist noch vieles ungeklärt


Bad Neuenahr „Das war einfach der Wahnsinn“, beschreiben Christian Senk und Jan Ritter, die Geschäftsführer der Heilbad Gesellschaft, den Zulauf zur Klangwelle 2018


96 Prozent halten Demokratie für gutes System für Österreich Die Österreicherinnen und Österreicher haben von der Politik ein positiveres Bild als noch vor zehn Jahren, die Demokratie genießt höchste Zustimmungsraten, ein "starker Führer" wird mehr denn je abgelehnt


Bereits Mitte Oktober hatte US-Präsident Donald Trump angedeutet, angesichts der enormen Flüchtlingswelle, die derzeit von Mittelamerika Richtung USA rollt, die Zahlung von Geldern zur Entwicklungshilfe für jene Länder zu kürzen, die seiner Ansicht nach nicht genug dafür tun würden, um die Migranten an ihren langen Marsch zu hindern