Kontakt
RSS
Impressum
Über uns
aktualisieren
Gender Pay Gap unverändert bei 21 Prozent.
clock-icon14.03.2019 - 08:14:31 Uhr | dts-nachrichtenagentur.de

Im Jahr 2018 ist der allgemeine Verdienstunterschied zwischen Frauen und Männern ? also der unbereinigte "Gender Pay Gap" ? im Vergleich zum Vorjahr unverändert geblieben

Bild: Geschäftsfrauen mit Smartphone, über dts Nachrichtenagentur Bild: Geschäftsfrauen mit Smartphone, über dts Nachrichtenagentur

Frauen verdienten mit einem durchschnittlichen Bruttostundenverdienst von 17,09 Euro 21 Prozent weniger als Männer (21,60 Euro), teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Donnerstag mit. Die wichtigsten messbaren Gründe für den unbereinigten "Gender Pay Gap" sind demnach weiterhin, dass Frauen häufiger in Branchen und Berufen arbeiten, in denen schlechter bezahlt wird, und sie seltener Führungspositionen erreichen.


Auch arbeiten sie häufiger als Männer in Teilzeit und in Minijobs und verdienen deshalb im Durchschnitt pro Stunde weniger. Nach Angaben der Arbeitskräfteerhebung waren im Jahr 2017 in Deutschland 10,6 Millionen Personen von 20 bis 64 Jahren in Teilzeit beschäftigt. Der Anteil der Teilzeitbeschäftigten an allen Erwerbstätigen lag bei 27 Prozent.


Allerdings war fast jede zweite erwerbstätige Frau (47 Prozent) in Teilzeit tätig. Unter den Männern betrug dieser Anteil nur neun Prozent. Der überwiegende Teil der teilzeitarbeitenden Frauen gab als Hauptgrund die Betreuung von Kindern oder Pflegebedürftigen (31 Prozent) beziehungsweise andere familiäre oder persönliche Verpflichtungen (18 Prozent) an.


Ein großer Teil der Männer nannte hingegen als Hauptgrund für die Teilzeitbeschäftigung eine parallel laufende Ausbildung oder berufliche Fortbildung (25 Prozent). Rund drei Viertel des Verdienstunterschieds zwischen Männern und Frauen sind strukturbedingt, so die Statistiker. Das verbleibende Viertel des Verdienstunterschieds entspricht dem bereinigten "Gender Pay Gap".


Demnach verdienten Arbeitnehmerinnen im Durchschnitt auch unter der Voraussetzung vergleichbarer Tätigkeit und äquivalenter Qualifikation im Jahr 2014 pro Stunde sechs Prozent weniger als Männer. Hier müsse allerdings berücksichtigt werden, dass der ermittelte Wert eine Obergrenze ist, teilte das Bundesamt mit.


Das könnte Sie auch interessieren:

Im Jahr 2018 ist der allgemeine Verdienstunterschied zwischen Frauen und Männern ? also der unbereinigte \"Gender Pay Gap\" ? im Vergleich zum Vorjahr unverändert geblieben


Die „Gutmenschen“ in der deutschen Politik und den deutschen Medien wollen lieber nicht darüber sprechen, dass die multikulturelle Gesellschaft auch neue Formen der Kriminalität hervorbringt


Eine deutliche Mehrheit der Deutschen hält es laut einer aktuellen Umfrage für wichtig, dass die Lohnlücke zwischen Männern und Frauen, der sogenannte Gender Pay Gap, geschlossen wird


Linksfraktionschef Dietmar Bartsch fordert von Politik und Gesellschaft, die Angst vor Armut von mehr als der Hälfte der 8- bis 14-Jährigen in Deutschland ernst zu nehmen


Ist es gerecht, wenn die BVG am „Equal Pay Day“ am 18 März ein um 21 Prozent günstigeres Ticket nur für Frauen anbietet?


Diese Frauen haben die Politik, Kultur und Gesellschaft der Türkei nachhaltig geprägt


Die Bundeszentrale für politische Bildung will über Emotionen in Politik und Gesellschaft diskutieren


Die Lohnschere zwischen Frauen und Männern ist zwar kleiner geworden, der "Gender Pay Gap" von 19,9 Prozent nach EU-Definition im Jahr 2017 liegt aber über dem EU-Durchschnitt von 16 Prozent


GK Software hat sein EBIT-Ziel verfehlt Die Gesellschaft wollte eine Marge von 15 Prozent erzielen, doch es gab überraschenderweise


Der US-Philosoph Cornel West fällt ein vernichtendes Urteil über den Zustand von Politik und Gesellschaft in den USA