Kontakt
RSS
Impressum
Über uns
aktualisieren
Umfrage: Ostdeutsches Identitätsgefühl nutzt AfD und Linkspartei.
clock-icon23.07.2019 - 19:31:37 Uhr | dts-nachrichtenagentur.de

In den neuen Bundesländern hat sich ein spezifisch ostdeutsches Identitätsgefühl entwickelt, von dem die AfD und die Linkspartei profitierten

Bild: Internationale Politik, ad-hoc-news.de Bild: Internationale Politik, ad-hoc-news.de

Das ergab eine Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach im Auftrag der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Mittwochsausgabe). Die in Ostdeutschland weit verbreitete Überzeugung, dass es große Unterschiede in den Lebensverhältnissen zwischen dem Osten und dem Westen Deutschlands gebe, habe dieses ostdeutsche Identitätsgefühl verfestigt, heißt es in der Studie.


In Ostdeutschland ist seit 2014 der Anteil derjenigen, die sagen, es gebe große Unterschiede in den Lebensverhältnissen zwischen Ost und West, von 64 Prozent auf 74 Prozent gestiegen. In Westdeutschland blieb der Anteil hingegen bei 43 Prozent stabil. Den Status quo zu erhalten, werde keine Perspektiven schaffen und auch keine gleichwertigen Lebensbedingungen sichern können, schreibt die Autorin der Studie, Renate Köcher.


Nur massive Anreize für Investitionen der Wirtschaft könnten eine Wende bringen. Laut der Umfrage identifizieren sich 47 Prozent der Ostdeutschen mit ihrem früheren Staatsgebiet, diese Gruppe hat eine große Präferenz für die AfD und die Linkspartei. Lediglich 44 Prozent identifizieren sich in erster Linie mit der deutschen Nation, sie sind überwiegend Anhänger der anderen Parteien.


In Westdeutschland hingegen sehen sich 71 Prozent der Befragten in erster Linie als Deutsche und nicht als Westdeutsche. Für die Erhebung befragte das Institut für Demoskopie Allensbach für die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" im Zeitraum vom 1. bis zum 11. Juli insgesamt 1.228 Personen.dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Das könnte Sie auch interessieren:

Berlin - Die Vorsitzenden der AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag, Alice Weidel und Alexander Gauland, äußern sich zum Ausgang der Unterhauswahl in Großbritannien


Die deutliche Niederlage der SPD-Schwesterpartei Labour bei den britischen Parlamentswahlen zeigt nach Ansicht des neuen SPD-Vorsitzenden Norbert Walter-Borjans, \"wie wichtig in der Politik eine klare Haltung ist\"


Stuttgart - Im Verlauf der gestrigen Debatte um den Doppelhaushalt 2020/2021 des Innenministeriums warf der AfD-Abgeordnete Klaus Dürr in Zusammenhang mit der Spitzabrechnung von Asylkosten der Kommunen Innenminister Thomas Strobl (CDU) mangelndes Vertrauen in die Verwaltung vor


Die Mehrheit der Bundesbürger hält die neuen SPD-Vorsitzenden Norbert Walter-Borjans und Saskia Esken laut einer aktuellen Umfrage nicht für kanzlertauglich