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Kühnert kritisiert Karliczeks Vorschlag für Azubi-Mindestlohn.
clock-icon08.11.2018 - 20:23:09 Uhr | dts-nachrichtenagentur.de

Juso-Chef Kevin Kühnert hält den Vorschlag von Bundesbildungsministerin Anja Karliczek für die Höhe einer Mindestausbildungsvergütung für unzureichend

Bild: Kevin Kühnert, über dts Nachrichtenagentur Bild: Kevin Kühnert, über dts Nachrichtenagentur

"Leider zeigt Bildungsministerin Anja Karliczek mit ihrem Vorschlag, dass sie den Kern des Problems überhaupt nicht verstanden hat", sagte Kühnert dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Freitagsausgaben). Auszubildende seien keine Schüler. "Sie wollen als junge Erwachsene auf eigenen Beinen stehen können", so der Juso-Chef weiter.


Und sie wollten gegenüber einer akademischen Ausbildung nicht wie Menschen zweiter Klasse behandelt werden. "Mit einer Mindestvergütung von lediglich 504 Euro würde es für junge Leute kaum möglich sein, die enormen Kosten des Alltags alleine zu schultern", so Kühnert. Eine Mindestvergütung als reines Lippenbekenntnis bringe niemanden weiter.


DGB und Jusos forderten eine Vergütung in Höhe von mindestens 635 Euro im ersten Ausbildungsjahr, sagte der Juso-Chef. Die Schaffung einer Mindestausbildungsvergütung ist im Koalitionsvertrag vereinbart. Karliczek will die Mindestausbildungsvergütung an das Schüler-Bafög koppeln, das vollzeitschulisch Auszubildende erhalten.


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