Kontakt
RSS
Impressum
Über uns
aktualisieren
Scheuer warnt vor Panikmache bei Fahrverboten.
clock-icon11.10.2018 - 11:40:17 Uhr | dts-nachrichtenagentur.de

Nach dem Fahrverbotsurteil des Berliner Verwaltungsgerichts hat Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) vor "Panikmache" gewarnt

Bild: Messstelle für Stickoxide, über dts Nachrichtenagentur Bild: Messstelle für Stickoxide, über dts Nachrichtenagentur

Er rate Fahrern älterer Dieselmodelle, "nicht auf die Ideologen und Panikmacher reinzufallen, sondern die neuen Luftwerte im Februar 2019 abzuwarten", sagte Scheuer der "Bild" (Donnerstagsausgabe). "Das könnte vieles positiv verändern." Bereits im kommenden Frühjahr würden "die aktuellen Messwerte für 2018 veröffentlicht", so der Minister weiter: "Selbst die Deutsche Umwelthilfe gibt zu, dass die Luft in der Hauptstadt in den letzten Jahren deutlich sauberer geworden ist - erstreitet aber trotzdem vor Gericht Fahrverbote, die sich auf alte Luftreinhaltepläne berufen.


Das ist doch Irrsinn." Scheuer relativierte das Urteil des Berliner Gerichts: "Berlin hat ein öffentliches Straßennetz von 5.452 Kilometer. Davon sind jetzt 15 Kilometer von möglichen Fahrverboten betroffen, also 0,27 Prozent. Glauben Sie mir: Die Berliner Luft ist nicht schlechter als die in Brüssel, Rom oder Athen.


In Deutschland legt man aber oft die Messstationen an hochbelastete Verkehrsknotenpunkte. Und wir wundern uns, wenn die Werte so hoch sind." Als Minister erwarte er von den Automobilkonzernen, "dass sie jetzt zügig verlorenes Vertrauen zurückgewinnen. Die Zusagen haben wir. Für 1,4 Millionen Diesel-Fahrzeuge sind das bei einer durchschnittlichen Umtauschprämie von 5.000 Euro sieben Milliarden Euro.


Das ist eine Menge Geld." Gemeinsames Ziel von Automobilwirtschaft und Politik sei, so Scheuer: "Erstens eine schnelle Flottenerneuerung. Zweitens die Zukunft des Diesel und die daran hängenden Arbeitsplätze sichern. Drittens Planungssicherheit für Dieselfahrer."dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Das könnte Sie auch interessieren:

Trunkenheit im Straßenverkehr


Witten / "Wer andere in eine Grube lotst " - Gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr


Berlin - Zu den Protesten der sogenannten Gelbwesten in Frankreich erklärt die AfD-Fraktionsvositzende Alice Weidel: "Die Massenproteste in Frankreich sind das Ergebnis einer bürgerfeindlichen Politik


Hahnstätten - Trunkenheit im Straßenverkehr


Nach dem Führungswechsel bei der CDU erwarten serbische Experten keinerlei Änderungen der deutschen Serbien-Politik und auch keinen Fortschritt im Streit um die Unabhängigkeit der früheren serbischen Provinz Kosovo


Überall laufen Großprojekte aus dem Ruder Aber selten, weil deutsche Ingenieure versagen – eher wegen fahrlässiger Eingriffe, auch der Politik


Nach den erneuten gewalttätigen „Gelbwesten“-Protesten am Wochenende empfängt Frankreichs Präsident Macron Spitzenvertreter aus Politik und Wirtschaft im Élyséepalast


Von Anfang an gab es in bestimmten CDU-Kreisen einen Hass auf Angela Merkel, der mit ihrer Politik überhaupt nichts zu tun hatte


Eine "Null-Toleranz-Politik" war angekündigt und entsprechend scheint die Polizei in Nordrhein-Westfalen vorzugehen


Getrieben von der Politik bringen die großen Hersteller Batterieautos auf den Markt - trotz gravierender Mängel