Kontakt
RSS
Impressum
Über uns
aktualisieren
Studie: Grüne sympathischer als CDU.
clock-icon06.12.2018 - 01:08:30 Uhr | dts-nachrichtenagentur.de

Will die CDU wieder zu ihrer alten Stärke als Volkspartei zurückfinden, sollte sie sich laut einer Studie eher an den Grünen orientieren als an der AfD

Bild: Michael Kellner, Annalena Baerbock, Robert Habeck, über dts Nachrichtenagentur Bild: Michael Kellner, Annalena Baerbock, Robert Habeck, über dts Nachrichtenagentur

Die bislang unveröffentlichte Analyse einer Infratest-Umfrage durch die Bertelsmann-Stiftung zeigt, dass die Grünen inzwischen ein größeres Wählerpotenzial nach Parteisympathie haben als die CDU, berichten die Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Donnerstagausgaben). 41 Prozent aller Wahlberechtigten halten demnach "viel oder eher viel" von den Grünen, 39 Prozent halten "viel oder eher viel" von der CDU.


Gleichzeitig ist der Anteil der CDU-Anhänger, die parallel mit den Grünen sympathisieren, sechsmal so groß wie der Anteil der CDU-Anhänger, die parallel mit der AfD sympathisieren. Hinzu kommt: Weniger als ein Fünftel aller AfD-Sympathisanten hegt überhaupt auch Sympathien gegenüber der CDU - und wäre damit grundsätzlich ansprechbar.


"Die Zahlen zeigen, dass der Wunsch, die Hälfte aller AfDler zur CDU zurückzuholen, sehr unwahrscheinlich ist", sagte Bertelsmann-Forscher Robert Vehrkamp den Funke-Zeitungen. Friedrich Merz, einer der drei aussichtsreichsten Kandidaten für den Parteivorsitz der CDU, hatte als Ziel ausgegeben, die Zustimmungszahl der AfD zu halbieren.


Laut Vehrkamp zeigt die Analyse, dass die CDU mit einer strategischen Neuausrichtung nach rechts bis zu sechsmal so viele Wähler an die Grünen verlieren könnte, wie sie möglicherweise von der AfD zurückholen würde. "Die CDU kann von der AfD gar nicht annähernd so viele Wähler zurückholen, wie sie an die Grünen verliert, wenn sie zu sehr mit dem rechtem Rand flirtet", so der Forscher.dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Das könnte Sie auch interessieren:

Laut einer aktuellen Umfrage will die Mehrheit der Deutschen nicht, dass Friedrich Merz (CDU) zum aktuellen Zeitpunkt in das Bundeskabinett als Bundesminister berufen wird


Die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung Annette Widmann-Mauz (CDU) hat vor den Feiertagen eine Grußkarte verschickt, ohne dass darauf das Wort \"Weihnachten\" zu lesen ist


Julia Klöckner (CDU), Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, hat mit verschiedenen Branchen der Lebensmittelwirtschaft konkrete Zielvereinbarungen zur Reduktion von Zucker, Salz und Fett in Fertigprodukten bis 2025 vereinbart


Mecklenburg-Vorpommerns Innenminister Lorenz Caffier (CDU) hat schärfere Überwachungsmaßnahmen für verschlüsselte Messenger-Dienste wie Whatsapp und Telegram gefordert


Friedrich Merz will gerne Minister werden Für die CDU wäre das gut, für Angela Merkel ein Problem


Joghurts, Tiefkühlpizzen und Erfrischungsgetränke: CDU-Ministerin Julia Klöckner hat mit mehreren Branchen konkrete Zielvereinbarungen verabredet, wonach der Zucker-, Salz- und Fettgehalt in Fertigprodukten sinken soll


Hannovers Grüne haben einen neuen Vorsitzenden gewählt: Der ehemalige Staatssekretär in Nordrhein-Westfalen Ludwig Hecke soll zusammen mit der amtierenden Parteichefin Gisela Witte die Partei lenken


SPD, Grüne und CDU sind sich einig, dass ein neues Verkehrskonzept für die Hamburger Innenstadt erarbeitet werden muss


Bezirksregierung sieht Baugenehmigung als rechtswidrig an Thilo Forkel (CDU) spricht von Sieg der Bürger


CDU, CSU und SPD  haben sich auf einen Entwurf für ein Gesetz geeinigt, das qualifizierte Arbeitskräfte ins Land locken und Geduldeten mit fester Stelle Perspektiven eröffnen soll