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Altmaier kritisiert Schäuble für Merz-Vorstoß.
clock-icon06.12.2018 - 08:28:35 Uhr | dts-nachrichtenagentur.de

Wirtschaftsminister Peter Altmaier hat die Wahlempfehlung von Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble für Friedrich Merz zum neuen CDU-Vorsitzenden als "Dammbruch" in der Beeinflussung der Delegierten bezeichnet und darauf mit Unterstützung für Annegret Kramp-Karrenbauer reagiert

Bild: Internationale Politik, ad-hoc-news.de Bild: Internationale Politik, ad-hoc-news.de

Der Vorstoß von Schäuble als einer der führenden CDU-Persönlichkeiten habe ihn überrascht und gewundert, sagte Altmaier der "Rheinischen Post" (Donnerstagsausgabe). Er persönlich habe seine Präferenz für Kramp-Karrenbauer aus Respekt vor den Delegierten bislang nicht öffentlich geäußert, sagte Altmaier.


"Da Wolfgang Schäuble nun den Damm gebrochen hat, kann ich sagen: Ich bin überzeugt, dass wir mit Annegret Kramp-Karrenbauer die beste Chance haben, die CDU zu einen und Wahlen zu gewinnen. Das hat sie mehrfach unter schwierigen Bedingungen im Saarland als Innenministerin und Ministerpräsidentin bewiesen." Die Ära von Helmut Kohl wie auch von Angela Merkel sei nur möglich gewesen, weil die Union immer mit einem festen Wertegerüst in die Mitte integriert und die Mitte niemals dem politischen Gegner überlassen habe.


"Friedrich Merz würde sicherlich der FDP viele Stimmen abjagen." Union und FDP sollten sich aber nicht gegenseitig kannibalisieren. "Annegret Kramp-Karrenbauer wäre die gefährlichste Kandidatin für Grüne und SPD. Sie gewinnt Wahlen in der Mitte." Die CDU dürfe nicht den Fehler der SPD machen, die nach der Amtszeit von Gerhard Schröder von dessen politischer Ausrichtung abgerückt sei.


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