Kontakt
RSS
Impressum
Über uns
aktualisieren
Hallenser Gemeindevorsteher skeptisch bei Besuch von Maas und Pompeo.
clock-icon07.11.2019 - 05:06:53 Uhr | dts-nachrichtenagentur.de

Der Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Halle (Saale), Max Privorozki, blickt skeptisch und geehrt zugleich auf den Besuch von Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) und des US-Außenministers Mike Pompeo in seiner Gemeinde

Bild: Max Privorozki vor Synagoge in Halle nach Anschlag, über dts Nachrichtenagentur Bild: Max Privorozki vor Synagoge in Halle nach Anschlag, über dts Nachrichtenagentur

"Wir sind müde", sagte Privorozki den Zeitungen des "Redaktionsnetzwerks Deutschland" (Donnerstagsausgaben). "Unsere Aufgabe ist eigentlich, das religiöse Leben zu organisieren und nicht Präsidenten und Minister zu empfangen", so der Gemeindevorsteher weiter. Man wisse zwar, dass die USA "ein großer Freund des Staates Israel" seien.


Jedoch stelle der Termin an diesem Donnerstag die Gemeinde auch vor Schwierigkeiten. "Ein US-Außenminister kommt nicht jeden Tag nach Halle. Der Besuch ist eine große Herausforderung - aber auch eine große Ehre", sagte Privorozki den Zeitungen des "Redaktionsnetzwerks Deutschland". Pompeo kommt fast vier Wochen nach dem Anschlag von Halle im Rahmen seiner Deutschlandreise in die Saalestadt.


Er und Maas sollen dort von Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) und dem Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos) empfangen werden. Am 9. Oktober hatte ein schwer bewaffneter Mann versucht, in die Synagoge einzudringen, in der rund 50 Gläubige den jüdischen Feiertag Jom Kippur begingen.


Das könnte Sie auch interessieren:

Für die USA stellt Israels Siedlungsbau im Westjordanland nicht länger einen Verstoß gegen internationales Recht dar


Bersenbrück - Aktion am 19 11 2019 zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen


In Wohnquartieren von Großvermietern kommt es immer häufiger zu Gewalt


Hannover - Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) will bei ihren Maßnahmen zur Aufarbeitung von sexualisierter Gewalt die Beteiligung von Betroffenen weiter ausbauen