Kontakt
RSS
Impressum
Über uns
aktualisieren
Mordfall Susanna: Ermittlung gegen Bundespolizeipräsident eingestellt.
clock-icon23.01.2019 - 17:11:36 Uhr | dts-nachrichtenagentur.de

Im Mordfall Susanna hat die Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main die Ermittlungen gegen Bundespolizeipräsident Dieter Romann wegen des Verdachts der Freiheitsberaubung "mangels hinreichenden Tatverdachts" eingestellt

Bild: Bundespolizei, über dts Nachrichtenagentur Bild: Bundespolizei, über dts Nachrichtenagentur

"Die Abschiebung des Tatverdächtigen aus Kurdistan-Irak erfolgte rechtmäßig. Der Fall lag in der Verantwortung der irakischen Behörden", sagte Oberstaatsanwältin Nadja Niesen den Zeitungen des "Redaktionsnetzwerks Deutschland" (Donnerstagsausgaben). Romann war im Juni 2018 nach Erbil in den Nordirak geflogen, um den mutmaßlichen Mörder Ali B.


von dort zurückzuholen. Die 14-jährige Susanna aus Mainz war im vergangenen Mai in Wiesbaden vergewaltigt und umgebracht worden. Der Verdächtige Ali B. setzte sich zunächst in den Nordirak ab, wurde dann aber abgeschoben und von der Bundespolizei wieder nach Deutschland überführt. Bei seiner Vernehmung gestand er, das Mädchen umgebracht zu haben, bestritt aber die Vergewaltigung.


Die Verwaltung der autonomen irakischen Region Kurdistan veranlasste zwar die Abschiebung nach Deutschland, doch die Zentralregierung in Bagdad legte offiziell Protest bei der Bundesregierung gegen die Rückholaktion Romanns ein. Grünen-Innenexpertin Irene Mihalic warf daraufhin dem Bundespolizeipräsidenten vor, eigenmächtig gehandelt zu haben.


Das könnte Sie auch interessieren:

Stuttgart - Erneut wurde ein kommunaler Mandatsträger der AfD Opfer von linker Gewalt


Die Salzburger Justiz schlägt Alarm Aufgrund der ständig fortschreitenden Einsparungen von Planstellen im Kanzleibereich herrsche bei den Gerichten und der Staatsanwaltschaft im Bundesland ein eklatanter Personalmangel


Einsatz einer Spezialeinheit zur Festnahme nach häuslicher Gewalt - Monheim - 1902121


Auf Kritik aus der Anwaltschaft stößt die von der Bundesregierung geplante Strafverschärfung bei Gewalt- und Sexualverbrechen, die am Mittwoch Thema im Ministerrat sein soll