Kontakt
RSS
Impressum
Über uns
aktualisieren
Braunkohle-Ausstieg: Wirtschaft warnt vor steigenden Strompreisen.
clock-icon24.10.2018 - 05:02:24 Uhr | dts-nachrichtenagentur.de

Die deutsche Wirtschaft hat vor der Sitzung der Kohlekommission an diesem Mittwoch vor steigenden Strompreisen im Falle eines schnellen Ausstiegs aus der Braunkohle gewarnt

Bild: Stromzähler, über dts Nachrichtenagentur Bild: Stromzähler, über dts Nachrichtenagentur

"Die strukturellen Nachteile hoher Stromkosten für die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie verschärfen sich. 2019 steigen die Netzentgelte fast flächendeckend und die höheren Zertifikatspreise schlagen auf die Unternehmen durch", sagte Achim Dercks, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Mittwochsausgaben).


"Der in der Strukturkommission diskutierte schnellere Kohleausstieg würde die Strompreise noch einmal deutlich nach oben treiben." Eine besondere Herausforderung ergebe sich darüber hinaus für die vom Braunkohleausstieg direkt betroffenen Regionen. "Hier sind besonders viele energieintensive Betriebe angesiedelt", so Dercks.


Laut DIHK wird Anstieg der Preise für Energierohstoffe wird immer stärker zu einem Konjunkturrisiko. "Die hohen Öl-Lagerbestände der Niedrigpreisphase werden immer mehr abgebaut. Zudem steigt die Unsicherheit über die künftige Angebotssituation", sagte der Vize-Chef. Der Marktwert eines Barrels Öl der Sorte Brent habe im September 2018 rund 45 Prozent höher als im Vorjahresmonat gelegen.


"Das trifft die deutsche Wirtschaft in Form steigender Kosten zum Beispiel für chemische Grundstoffe sowie für Treib- und Heizstoffe", so Dercks weiter. "Vor allem energieintensive Branchen ? etwa im Bereich Glas, Keramik, Steineverarbeitung oder Metallerzeugung und -bearbeitung zeigen sich angesichts der Preissteigerungen besorgt." Laut jüngster DIHK-Konjunkturumfrage sieht inzwischen etwa ein Drittel der Unternehmen in der Entwicklung der Energie- und Rohstoffpreise ein aktuelles Geschäftsrisiko.


Das könnte Sie auch interessieren:

Frankfurt - Klimawandel, Dieselkrise, Mobilitätskonzepte der Zukunft, Protektionismus, weltpolitische Instabilität - diese und weitere Faktoren führen zu Unsicherheiten in der Industrie


Düsseldorf - Als die schwarz-gelbe Landesregierung ihren Dienst antrat, wollte sie das Bundesland erneuern, die Wirtschaft entfesseln und NRW wieder zu den Top-Adressen in Deutschland machen


Sartorius Stedim Biotech (SSB) (Paris:DIM), ein international führender Zulieferer für die biopharmazeutische Industrie, und der Schweizer Life-Science-Konzern Lonza haben ihre Vereinbarung über die Zusammenarbeit bei der Bereitstellung von Zellkulturmedien einvernehmlich modifiziert


Schwarzach am Main - Lenzing: Die Lenzing-Muttergesellschaft könnte übernommen werden - Aktienanalyse Österreichs Wirtschaft ist in Aufruhr, so die Experten vom "ZertifikateJournal" im Kommentar zur Lenzing-Aktie (ISIN: AT0000644505, WKN: 852927, Ticker-Symbol: LEN, Wien: LNZ, Nasdaq OTC-Symbol: LNZNF)


Das war ein turbulentes Jahr für die nordamerikanische Cannabis-Industrie


18 Teams aus 15 Schulen der Region sind am Freitag beim sechsten Abi-Quiz der Fachhochschule für die Wirtschaft gegeneinander angetreten


Anja Hochberg, Ökonomin bei der Credit Suisse, sieht die Solothurner Wirtschaft auch 2019 auf Kurs


Eine Mutter und ihre Tochter reisen von England in die Schweiz zu Dignitas


Marianne Wildi, welche die Aargauische Industrie- und Handelskammer präsidiert, kämpft gegen die Selbstbestimmungs-Initiative


Wirtschaft: Weiterer BayWa-Standort schließt? / Agrarstandort Tuningen soll bestehen bleiben