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Erzeugerpreise im August gestiegen.
clock-icon20.09.2019 - 09:31:34 Uhr | dts-nachrichtenagentur.de

Die Erzeugerpreise gewerblicher Produkte sind im August 2019 im Vergleich zum Vorjahresmonat um 0,3 Prozent gestiegen

Bild: Euroscheine, über dts Nachrichtenagentur Bild: Euroscheine, über dts Nachrichtenagentur

Das teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Freitag mit. Im Juli 2019 hatte die Jahresveränderungsrate bei +1,1 Prozent gelegen. Die Erzeugerpreise sanken im achten Monat des Jahres gegenüber dem Vormonat um 0,5 Prozent. Den größten Einfluss auf die Entwicklung der Erzeugerpreise insgesamt hatte im August 2019 die Preisentwicklung bei elektrischem Strom.


Dieser war um 6,0 Prozent teurer als im August 2018 und 1,1 Prozent billiger gegenüber dem Vormonat Juli, so das Statistikamt weiter. Energie insgesamt war um 0,3 Prozent billiger als ein Jahr zuvor. Gegenüber dem Vormonat Juli sanken die Energiepreise um 1,6 Prozent. Ohne Berücksichtigung von Energie waren die Erzeugerpreise 0,6 Prozent höher als im August 2018.


Gegenüber Juli diesen Jahres blieben sie unverändert. Verbrauchsgüter waren im August 2019 um 1,7 Prozent teurer als vor einem Jahr, so das Bundesamt. Gegenüber dem Vormonat Juli 2019 stiegen diese Preise geringfügig um 0,1 Prozent. Nahrungsmittel waren 2,2 Prozent teurer als im Vorjahresmonat.


Den höchsten Preisanstieg gegenüber dem Vorjahresmonat wiesen auch im August 2019 Schweinefleisch mit 17,6 Prozent und verarbeitete Kartoffeln mit 16 Prozent mehr auf. Billiger als im August 2018 waren insbesondere Butter mit 32,9 Prozent und Zucker mit 14,8 Prozent weniger. Auch Kaffee kostete 6,5 Prozent weniger als ein Jahr zuvor, so die Statistiker weiter.


Die Preise für Investitionsgüter lagen im August 2019 um 1,5 Prozent höher als ein Jahr zuvor, Gebrauchsgüter waren 1,3 Prozent teurer, beide 0,1 Prozent höher als im Juli 2019. Vorleistungsgüter waren im August 2019 um 0,9 Prozent billiger als im August 2018. Gegenüber dem Vormonat Juli 2019 sanken diese Preise um 0,2 Prozent, so das Statistikamt.


Billiger als ein Jahr zuvor waren vor allem elektronische integrierte Schaltungen mit 13,7 Prozent und metallische Sekundärrohstoffe mit 13,6 Prozent Preisrückgang. Metalle kosteten 2,6 Prozent weniger, Roheisen, Stahl und Ferrolegierungen 5,1 Prozent weniger. Einen überdurchschnittlich hohen Preisanstieg gegenüber dem Vorjahresmonat wiesen unter anderem Edelmetalle und Halbzeug daraus (+22,7 Prozent) sowie Erzeugnisse aus Beton, Zement und Gips (+4,7 Prozent) auf, so das Bundesamt.dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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