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Importpreise im Juni gesunken.
clock-icon26.07.2019 - 08:24:01 Uhr | dts-nachrichtenagentur.de

Die Importpreise in Deutschland sind im Juni gesunken

Bild: Hamburger Container-Hafen, über dts Nachrichtenagentur Bild: Hamburger Container-Hafen, über dts Nachrichtenagentur

Sie waren im sechsten Monat des Jahres um 2,0 Prozent niedriger als im Vorjahresmonat, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Freitag mit. Im Mai 2019 hatte die Veränderungsrate gegenüber dem Vorjahr bei -0,2 Prozent gelegen, im April 2019 bei +1,4 Prozent. Die Importpreise sanken im Juni 2019 gegenüber dem Vormonat im Durchschnitt deutlich um 1,4 Prozent.


Der Rückgang der Importpreise gegenüber Juni 2018 wie auch gegenüber Mai 2019 war vor allem durch die Entwicklung der Importpreise für Energie bedingt. Sie lagen im Durchschnitt um 14,0 Prozent unter dem Stand des Vorjahresmonats (-8,8 Prozent gegenüber dem Vormonat). Den größten Einfluss auf die Jahresveränderungsrate für Energie hatte Erdgas mit einem Minus von 28,6 Prozent (-9,4 Prozent gegenüber Mai 2019), so das Statistikamt weiter.


Der Importpreisindex ohne Energie war im Juni 2019 um 0,3 Prozent niedriger als im Juni 2018 (ebenfalls -0,3 Prozent gegenüber Mai 2019). Lässt man nur Erdöl und Mineralölerzeugnisse außer Betracht, lag der Importpreisindex aber um 1,5 Prozent unter dem Stand des Vorjahres (-0,7 Prozent gegenüber Mai 2019).


Die Preise für importierte Vorleistungsgüter lagen im Durchschnitt um 1,4 Prozent unter dem Stand von Juni 2018 (-0,5 Prozent gegenüber dem Vormonat). Im Vergleich zum Vorjahresmonat verbilligten sich unter anderem Rohkupfer (-12,5 Prozent), elektronische Bauelemente (-10,0 Prozent), Rohaluminium (-7,2 Prozent) sowie Roheisen, Stahl und Ferrolegierungen (-5,6 Prozent).


Dagegen lagen die Preise für Eisenerze (+38,8 Prozent) sowie für Edelmetalle und Halbzeug daraus (+12,4 Prozent) über dem Niveau von Juni 2018, so das Bundesamt. Die Preise für importierte Investitionsgüter waren im Juni 2019 um 0,1 Prozent niedriger als im Juni 2018. Gegenüber dem Vormonat fielen sie um 0,2 Prozent.


Während Smartphones (-9,7 Prozent) und Tablets (-8,4 Prozent) im Vorjahresvergleich billiger waren, wurden Maschinen (+1,3 Prozent) sowie Kraftwagen und deren Teile (+0,6 Prozent) im Vorjahresvergleich zu höheren Preisen importiert als im Juni 2018. Die Importpreise für Konsumgüter (Gebrauchs- und Verbrauchsgüter) erhöhten sich im Juni 2019 im Vergleich zum Vorjahresmonat um 0,9 Prozent (-0,1 Prozent gegenüber dem Vormonat).


Verbrauchsgüter waren im Vergleich zum Vorjahr um 1,0 Prozent teurer. Die Importpreise für Gebrauchsgüter stiegen im Durchschnitt nur leicht um 0,1 Prozent, so die Statistiker weiter. Importierte landwirtschaftliche Güter waren im Durchschnitt um 3,1 Prozent teurer als im Vorjahr (-0,7 Prozent gegenüber dem Vormonat).


Während sich lebende Schweine (+35,7 Prozent) und Haselnüsse (+21,1 Prozent) gegenüber Juni 2018 deutlich verteuerten, wurden Äpfel (-16,9 Prozent) und Rohkaffee (-3,4 Prozent) zu niedrigeren Preisen importiert. Der Index der Exportpreise lag im Juni 2019 um 0,2 Prozent über dem Stand von Juni 2018.


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Heidelberg - - Querverweis: Bildmaterial ist abrufbar unter https://www presseportal de/pm/6678/4431074 - Stephan Plenz (54), Vorstand Technik und verantwortlich für das Segment Heidelberg Digital Technology verlässt das Unternehmen zum Ende seines laufenden Vertrags im Juni 2020 im beiderseitigen Einvernehmen