Kontakt
RSS
Impressum
Über uns
aktualisieren
DFL-Präsident lehnt Fonds für Polizeikosten ab.
clock-icon12.06.2019 - 09:10:31 Uhr | dts-nachrichtenagentur.de

Der Präsident der Deutschen Fußball Liga (DFL), Reinhard Rauball, hat vor dem Beginn der Innenministerkonferenz am Mittwoch die Ablehnung seines Verbandes gegenüber einem bundesweiten Fonds für die Kosten von Polizeieinsätzen bei Hochrisikospielen bekräftigt

Bild: Polizei im Fußball-Stadion, über dts Nachrichtenagentur Bild: Polizei im Fußball-Stadion, über dts Nachrichtenagentur

"DFL, DFB und Clubs engagieren sich seit Jahren mit großem Aufwand, persönlichem Engagement und Millionen-Beträgen für Prävention und Sicherheit. Die öffentliche Sicherheit aber mit einem Preisschild zu versehen, ist der falsche Weg", schreibt Rauball in einem Gastbeitrag für den "Weser-Kurier".


Die Regelung des "Bremischen Gebühren- und Beitragsgesetzes zur Verrechnung von Polizeikosten" löse weder gesellschaftliche Gewaltprobleme, "noch hilft sie dabei, in Zeiten von Personalmangel die Einsatzstunden von Polizistinnen und Polizisten zu reduzieren", schreibt der DFL-Präsident weiter.


Rauball spricht sich im Kampf gegen Fußballgewalt in dem Gastbeitrag für "Stadionallianzen" aus. Bremens Innensenator Ulrich Mäurer (SPD) wird auf der Innenministerkonferenz in Kiel einen Fonds vorschlagen, in den die DFL und ihre Mitgliedsvereine 35 bis 40 Millionen Euro einzahlen sollen. Das Geld soll für Polizeikosten bei Fußball-Bundesligaspielen verwendet werden.


Das könnte Sie auch interessieren:

US-Präsident Donald Trump hat mit seinem brasilianischen Amtskollegen Jair Bolsonaro telefoniert und den Schulterschluss geübt


US-Präsident Donald Trump hat am Freitagabend nach Börsenschluss eine Erhöhung der Strafzölle für China angekündigt


Perfekter Start für den BVB in der Fußball-Bundesliga: Auch zum Auftakt des 2


US-Präsident Donald Trump hat am Freitag über den jüngsten Kurseinbruch an der Börse gescherzt


"Die Menschenrechtslage in Venezuela ist katastrophal": Die Vereinten Nationen kritisieren die Regierung von Präsident Maduro scharf - für mehr als 500 Tote und eine verfehlte Sozialpolitik