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Frank Thelen kritisiert Klimapolitik der Bundesregierung.
clock-icon08.10.2019 - 16:21:28 Uhr | dts-nachrichtenagentur.de

Der Unternehmer und Investor Frank Thelen hat die Klimapolitik der Bundesregierung scharf kritisiert

Bild: Scholz, Merkel und Seehofer mit Koalitionsvertrag 2018-2021, über dts Nachrichtenagentur Bild: Scholz, Merkel und Seehofer mit Koalitionsvertrag 2018-2021, über dts Nachrichtenagentur

"Mein Eindruck ist, dass die Bundesregierung fast schon stümperhaft damit umgeht", sagte Thelen in der n-tv-Sendung "Klamroths Konter". Der Situation, "wie sie mir erscheint und wie sie vielen Wissenschaftlern erscheint", sei es "nicht angemessen, wie die Regierung mit dem Thema umgeht". Der Unternehmer erneuerte seinen Vorschlag, zum Erreichen des 1,5-Grad-Ziels auf Atomkraft zu setzen.


"Ich habe auch früher gelernt, dass Atomkraft schlecht ist. Das ist aber nicht der Fall", so der Investor weiter. Der Ausstieg aus der Kohleverstromung sei zwar beschlossen, doch das "Netz ist nicht so beliebig ausgebaut, dass wir den Strom bei Sonnenschein komplett in Deutschland verteilen können", sagte Thelen.


Er nannte in dem Bezug Kernkraftwerke, die von der Stiftung des US-Milliardärs Bill Gates vorgeschlagen wurden. "Diese Generation von Kraftwerken kann die Welt viele Jahre mit Energie beliefern und produziert keinen neuen Atommüll", so der Unternehmer weiter. Zudem sei sie "sehr, sehr sicher".


Thelen hat nach eigener Aussage viel in Wind- und Solarenergie investiert. Es sei jedoch nicht möglich, diese Energieträger in der nötigen Geschwindigkeit auszubauen. "Ich würde ja gerne Solarkraft so schnell ausbauen, aber es geht nicht. Und ich liebe Solar", so der Investor. Das zeitliche Problem verschärfe sich zusätzlich dadurch, dass "weltweit 1.700 Kohlekraftwerke, die CO2 in Masse ausstoßen werden" in Bau oder Planung seien.


"Das erträgt unser Planet, aber wir als Menschen - wenn wir hier drauf bleiben wollen - ertragen das nicht", sagte Thelen in der n-tv-Sendung "Klamroths Konter". Kernkraftwerke der vierten Generation könnten nach Schätzungen von Experten etwa Mitte 2030 einsatzfähig sein. Kritiker bemängeln, dass viele Sicherheitsfragen noch ungeklärt seien.


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