Kontakt
RSS
Impressum
Über uns
aktualisieren
Entwicklungsministerium will Firmen zur Mitverantwortung zwingen.
clock-icon10.02.2019 - 16:23:03 Uhr | dts-nachrichtenagentur.de

Deutsche Unternehmen sollen stärker in die Verantwortung dafür genommen werden, dass die Menschenrechte der Beschäftigten in ihren Wertschöpfungsketten eingehalten werden

Bild: Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), über dts Nachrichtenagentur Bild: Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), über dts Nachrichtenagentur

Einen entsprechenden Gesetzesentwurf hat das Bundesentwicklungsministerium von Gerd Müller (CSU) erarbeitet, berichtet die "taz" (Montagausgabe). Das sogenannte Wertschöpfungskettengesetz ist unter anderem eine Reaktion auf die Katastrophen in den asiatischen Fabriken Rana Plaza und Ali Enterprises, bei denen hunderte Arbeiter starben.


Das Vorhaben kombiniert ein neues Gesetz für die Sorgfaltspflichten von Unternehmen mit geplanten Änderungen unter anderem im Handelsgesetzbuch. Darin wird genauer definiert, welche Pflichten hiesige Firmen für ihre Ableger und Auftragnehmer im Ausland haben. Dabei geht es um soziale und ökologische Standards, die in diversen internationalen Abkommen niedergelegt sind, aber heute oft nicht durchgesetzt werden.


Grundsätzlich müssten Unternehmen mit Sitz in der Bundesrepublik dann stärker darauf achten, dass beispielsweise die Fabrikgebäude in Ostasien sicher gebaut sind und nicht zusammenbrechen, die Beschäftigten dort existenzsichernde Löhne erhalten, die maximal zulässige Arbeitszeit nicht überschritten und die Umgebung nicht durch giftige Chemikalien verseucht wird.


Das Ganze gilt vornehmlich für "große" Unternehmen mit über 250 Beschäftigten und mehr als 40 Millionen Euro Jahresumsatz. Konkret genannt werden im Gesetzentwurf unter anderem die Branchen Landwirtschaft, Energie, Bergbau, Textil-, Leder- und Elektronikproduktion.dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Das könnte Sie auch interessieren:

Auch 2019 ist die Bedrohungslage für Unternehmen und Privatanwender hoch


Planegg - Die Evoco P Invest GmbH & Co KG, ein mit der Evoco AG, Zürich verbundenes Unternehmen, hat im Rahmen eines freiwilligen Erwerbsangebotes rund 18,34 % des ausstehenden Grundkapitals der PartnerFonds AG erworben


VDOO Connected Trust Ltd , Wegbereiter im Bereich Sicherheitsautomatisierung für Embedded-Geräte, hat 32 Millionen US-Dollar durch eine Series-B-Finanzierung unter der Leitung der Risikokapitalgesellschaften WRVI Capital und GGV Capital und Beteiligung des Unternehmens NTT DOCOMO Ventures, das der Runde aufgrund einer früheren erfolgreichen Zusammenarbeit beigetreten ist, MS&AD Ventures, einem Unternehmen einer weltweit tätigen Cyber-Versicherungsgesellschaft, und dem strategischen Einzelinvestor Avigdor Willenz, Gründer von Galileo Technologies und Annapurna Lab, eingesammelt


Vor der \"Seidenstraßen\"-Konferenz in Peking hat Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) faire Bedingungen für deutsche Unternehmen in China gefordert