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Deutsche Wirtschaft wächst deutlich schwächer.
clock-icon15.05.2018 - 08:11:35 Uhr | dts-nachrichtenagentur.de

Die deutsche Wirtschaft ist auch zum Jahresbeginn gewachsen, das Tempo hat sich aber deutlich abgeschwächt

Bild: Container, über dts Nachrichtenagentur Bild: Container, über dts Nachrichtenagentur

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Dienstag mitteilte, war das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im ersten Quartal 2018 ? preis-, saison- und kalenderbereinigt ? um 0,3 Prozent höher als im vierten Quartal 2017. Es ist damit bereits das 15. Mal in Folge im Vergleich zum Vorquartal gestiegen; das ist die längste Aufschwungphase seit 1991.


Im vergangenen Jahr war das BIP stärker gestiegen, zuletzt + 0,7 Prozent im dritten und + 0,6 Prozent im vierten Quartal 2017. Positive Impulse kamen im Vorquartalsvergleich ? preis-, saison- und kalenderbereinigt ? nach vorläufigen Berechnungen aus dem Inland. Die Investitionen legten kräftig zu: Vor allem in Bauten, aber auch in Ausrüstungen wurde deutlich mehr investiert als im vierten Quartal 2017.


Die privaten Haushalte erhöhten ihre Konsumausgaben zum Jahresbeginn leicht. Die Konsumausgaben des Staates waren dagegen erstmals seit knapp fünf Jahren rückläufig und dämpften das Wirtschaftswachstum. Daneben verlor nach vorläufigen Berechnungen die außenwirtschaftliche Entwicklung an Dynamik, weil sowohl die Exporte als auch die Importe im Vergleich zum Vorquartal rückläufig waren.


Auch im Vorjahresvergleich hat sich das Wirtschaftswachstum etwas abgeschwächt: Das preisbereinigte BIP war im ersten Quartal 2018 um 1,6 Prozent höher als im ersten Quartal 2017. Korrigiert um den vergleichsweise starken Kalendereinfluss aufgrund der Lage der Feiertage ergab sich ein Anstieg des BIP um 2,3 Prozent.


Im dritten Quartal 2017 war das kalenderbereinigte BIP um 2,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen, im vierten Quartal 2017 um 2,9 Prozent. Die Wirtschaftsleistung im ersten Quartal 2018 wurde von 44,3 Millionen Erwerbstätigen erbracht, das waren 609.000 Personen oder 1,4 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, so die Statistiker.dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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