Kontakt
RSS
Impressum
Über uns
aktualisieren
ROG: Siemens-Chef muss Teilnahme an Riad-Konferenz absagen.
clock-icon20.10.2018 - 15:45:25 Uhr | dts-nachrichtenagentur.de

Die Journalisten-Organisation "Reporter ohne Grenzen" (ROG) hat nach dem Schuldeingeständnis Saudi-Arabiens im Fall des getöteten Regime-Gegners Jamal Khashoggi das Agieren von Siemens-Konzernchef Joe Kaeser scharf kritisiert

Bild: Siemens, über dts Nachrichtenagentur Bild: Siemens, über dts Nachrichtenagentur

"Möchte Siemens-Chef Joe Kaeser das saudische Regime nicht in seinem mörderischen Vorgehen bestärken, dann muss er jetzt seine Teilnahme an der Investitionskonferenz in Riad nächste Woche absagen, so wie schon Außenminister Heiko Maas", sagte der Geschäftsführer von Reporter ohne Grenzen in Deutschland, Christian Mihr, den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Sonntagsausgaben).


Kaeser hatte am Dienstag auf einer Konferenz in Kanada gesagt, das Verschwinden Khashoggis sei zwar eine ernste Angelegenheit. "Wenn wir auf der anderen Seite aufhören, mit Ländern zu sprechen, in den Menschen vermisst werden, können wir zu Hause bleiben, weil wir mit niemandem mehr sprechen können", so der Siemens-Chef.


Eine Teilnahme deutscher Minister bei der für kommende Woche geplanten Investorenkonferenz in Riad war ohnehin nicht geplant. Mittlerweile haben Topmanager aus aller Welt abgesagt, ebenso der US-Finanzminister Steven Mnuchin und die Chefin des Weltwährungsfonds, Christine Lagarde. Reporter ohne Grenzen warnte, die Erklärung von Saudi-Arabien zum Mord an Kashoggi sei unglaubwürdig und werfe mehr Fragen als Antworten auf.


"Jeder Versuch, nach der Erklärung wieder zur Tagesordnung übergehen zu wollen, wäre de facto ein Freibrief zum weiteren Töten von Kritikern eines Königreichs, das Journalisten inhaftiert, auspeitscht, entführt und auch ermordet", so der ROG-Chef. Er forderte Außenminister Maas auf, sich für einen UN-Sonderbeauftragten zum Schutz von Journalisten einzusetzen: "Es ist daher umso unverständlicher, dass Maas einen interfraktionellen Beschluss aller Bundestagsfraktionen ignoriert", so Mihr.dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Das könnte Sie auch interessieren:

Vier Tage Tech-Konferenz und Messe: Internationale Hersteller, Technologie-Unternehmen und Start-ups diskutieren, präsentieren und treiben die Zukunft der Mobilität voran Los Angeles - Die AutoMobility LA (https://deref- gmx net/mail/client/reu05r4Nb0M/dereferrer/?redirectUrl=http%3A%2F%2F www automobilityla com%2F)(TM) der Los


Riad, Saudi-Arabien - Das Königreich Saudi-Arabien kündigte heute ein ehrgeiziges neues Flughafen-Ausbauprojekt im Jemen an, das nach Fertigstellung Kapazität für 2 Millionen Reisende pro Jahr bieten wird


RIAD, Saudi-Arabien, 11 November 2018 /PRNewswire/ -- Das Königreich Saudi-Arabien kündigte heute ein ehrgeiziges neues Flughafen-Ausbauprojekt im Jemen an, das nach Fertigstellung Kapazität für 2 Millionen Reisende pro Jahr bieten wird Wie das saudi-arabische Entwicklungs- und Wiederaufbauprogramm für Jemen (Saudi Development and Reconstruction Program for Yemen,


Die USA stoppen die Betankung von Kampfjets der von Saudi-Arabien geführten Allianz im Bürgerkrieg im Jemen


Die Türkei setzt Saudi-Arabien im Fall des ermordeten Journalisten Khashoggi weiter unter Druck


Die Tötung des Journalisten Khashoggi brachte Saudi-Arabien in politische Bedrängnis - und auch der Druck auf US-Präsident Trump, Verantwortliche zu bestrafen, wuchs


Einen Monat nach dem Tod des saudischen Journalisten Khashoggi erlässt die US-Regierung Sanktionen gegen den Partner Saudi-Arabien - darunter gegen einen einstigen Vertrauten des Kronprinzen


Unternehmen sehen in den Plänen zur Künstlichen Intelligenz eine große Chance für die Wirtschaft


Das Kommando aus Saudi-Arabien, das angeblich den oppositionellen saudischen Journalisten Dschamal Chaschukdschi (Jamal Khashoggi) im Konsulat seines Landes in Istanbul getötet haben soll, soll potenziell gefährliche Gegenstände im Gepäck gehabt haben


Fast zwei Jahre war der Posten vakant Jetzt bekommt Saudi-Arabien inmitten der Spannungen wegen des getöteten Journalisten Jamal Khashoggi wieder einen US-Botschafter