Kontakt
RSS
Impressum
Über uns
aktualisieren
EU-Kommission: Plattformen müssen Terror-Inhalte schneller löschen.
clock-icon12.09.2018 - 12:55:24 Uhr | dts-nachrichtenagentur.de

Wenn Internetplattformen terroristische Inhalte nicht schnell genug löschen, sollen ihnen nach Angaben von EU-Sicherheitskommissar Julian King künftig drakonische Geldstrafen drohen

Bild: Container, ad-hoc-news.de Bild: Container, ad-hoc-news.de

"Der potenzielle Schaden, der durch terroristische Inhalte verursacht wird, steigt dramatisch mit jeder Stunde, in der sie online bleiben, sich verbreiten und gefährdete, oft junge Menschen radikalisieren", sagte King den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Donnerstagsausgaben). Ein Gesetzesvorschlag der Kommission sehe deshalb vor, dass die Internetplattformen verpflichtet werden, terroristische Inhalte innerhalb einer Stunde zu löschen, wenn sie Löschungsanordnungen von der Polizei oder den Justizbehörden erhalten.


King zeigte sich zuversichtlich, dass die große Mehrheit der Internetplattformen kooperativ sein werde. Dennoch würden effektive Sanktionen benötigt, sagte King mit Blick auf die geplanten hohen Strafandrohungen: Im Fall eines systematischen Verstoßes gegen die Löschanordnungen solle eine Geldstrafe von bis zu vier Prozent des weltweiten Umsatzes verhängt werden können.


Das könnte Sie auch interessieren:

London - Wir kündigen heute eine einzigartige Partnerschaft der elf führenden Bier-, Wein- und Branntweinhersteller, die Mitglieder der International Alliance for Responsible Drinking (IARD) sind, mit vier der führenden weltweiten Internet-Plattformen an: Facebook, Snapchat, Twitter und YouTube


Die EU-Kommission verschärft ihre Kartell-Ermittlungen gegen die deutschen Autobauer BMW, Daimler und den VW-Konzern


Die EU-Kommission will schon bald Pläne vorlegen, wonach die Beipackzettel in Arzneimitteln für Laien verständlicher und lesbarer werden sollen


Die Menschenrechtsorganisation Pro Asyl hat die neuen Pläne der EU-Kommission für eine verschärfte Flüchtlingspolitik als \"schweren Angriff auf die Rechtsgrundlagen der EU\" kritisiert