Im Streit um ein Tübinger Unternehmen teilte das Forschungsministerium mit, dass die dortige Impfmittel-Forschung staatliche Förderung erhält.

Darauf weist ein Sprecher aus dem von Anja Karliczek geführten Bundesministerium gegenüber den Zeitungen der Funke-Mediengruppe in den Montagsausgaben hin. Die Förderung von Projekten zur Impfstoff-Entwicklung baute zuletzt durch die Bundesregierung stark aus, sagte er. Dabei erfolge die Entwicklung neuer Impfstoffe vorrangig über die internationale Impfstoff-Allianz CEPI. Zu den Finanzierern der Organisation gehöre auch die Bundesrepublik.

CEPI agiert auch als Auftraggeber der Entwicklung des Impfstoffs in Tübinger Firma. Der Sprecher von Bundesforschungsministerin Anja Karliczek (CDU) verwies auf einen intensiven Kontakt der Regierung zum in die Schlagzeilen geratenen Unternehmen. Medien berichteten über eine Auseinandersetzung zwischen den USA und Deutschland. Das Tübinger Unternehmen forscht an der Entwicklung eines Serum gegen das neuartige Coronavirus. Den Berichten zufolge plant US-Präsident Donald Trump, Wissenschaftler aus Deutschland abzuwerben. Dazu bot das Weiße Haus angeblich finanzielle Anreize an. Ziel sei es, das Medikament nach der Entwicklung exklusiv in den USA anzubieten.

Redaktion poppress.de, berufstouri