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Betriebe fordern Hilfe im Kampf gegen Analphabetismus.
clock-icon14.03.2019 - 08:44:27 Uhr | dts-nachrichtenagentur.de

Angesichts des Fachkräftemangels versuchen immer mehr Unternehmen, auch Defizite von geringqualifizierten Mitarbeitern so zu beheben, dass sie zumindest ihre täglichen Aufgaben bewältigen, Arbeitsanweisungen lesen oder schriftlich Informationen weitergeben können

Bild: Schüler der Primarstufe, iStockphoto.com / skynesher Bild: Schüler der Primarstufe, iStockphoto.com / skynesher

Nach einer Studie des Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW), über die das "Handelsblatt" berichtet, haben zuletzt 44 Prozent der Unternehmen, die Geringqualifizierte beschäftigen, diesen Programme zur "Grundbildung" angeboten, also etwa Schulungen zu Produkten oder für den Erwerb eines Gabelstapler-Führerscheins - aber auch Nachhilfe beim Lesen, Schreiben oder Rechnen.


Vier Jahre zuvor waren es lediglich 29 Prozent. Knapp zwei Drittel der Unternehmen erwarten, dass der Bedarf an Grundbildung der Mitarbeiter künftig steigen wird - 2014 glaubte das nur ein Drittel. Dafür wünschen sie sich aber deutlich mehr Hilfe vom Staat: Mehr als die Hälfte hätten gern eine finanzielle Unterstützung, fast ebenso viele wünschen sich eine Informationsstelle mit gebündelten Beratungsangeboten.


Die vorhandenen Förderprogramme für erwerbstätige Geringqualifizierte ? wie etwa das WeGeBau-Programm der Bundesagentur für Arbeit - sehen bisher die reine Nachhilfe in elementaren Lese-, Schreib- oder Rechenfähigkeiten nicht vor, schildern die IW-Experten das Dilemma. Deshalb empfehlen sie, "die arbeitsmarktpolitischen Rahmenbedingungen der Förderung für diese Gruppe zu erweitern".


Ein Pilotprojekt des Bundesbildungsministeriums, "Alpha Grund", habe zwar Programme mit einigen Tausend Betroffenen ermöglicht und wertvolle Erfahrungen geliefert. Es laufe aber dieses Jahr aus. Hintergrund ist, dass es in Deutschland nach einer Studie von 2011 gut sieben Millionen funktionale Analphabeten gibt, die nicht richtig lesen und schreiben können, von denen aber dennoch mehr als die Hälfte arbeitet.


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