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Söder will Qualität von bayerischem Abitur erhalten.
clock-icon28.11.2019 - 11:42:42 Uhr | dts-nachrichtenagentur.de

Bayerns Ministerpräsident und CSU-Chef Markus Söder hat sich zu aktuellen Konflikten Bayerns mit anderen Bundesländern und seiner Absage an ein Zentral-Abitur geäußert

Bild: Stühle im Flur einer Schule, über dts Nachrichtenagentur Bild: Stühle im Flur einer Schule, über dts Nachrichtenagentur

"Ich bin nicht bereit, ein nationalzentralistisches Abitur aus Berlin zu akzeptieren. Ich will die Qualität des bayerischen Abiturs erhalten", sagte Söder der "Bild-Zeitung". Er sei jedoch bereit, "bayerische Lehrer nach Bremen zu entsenden, um dort in den Schulen zu helfen." Eine Absage erteilte der CSU-Politiker der Forderung Hamburgs und Berlins, Bayern solle müsse sich an der Neuordnung der Sommerferien beteiligen: "Jedes Bundesland hat seinen Biorhythmus mit den Ferien.


Wir haben das schon immer so gemacht, das hat sich bewährt." Der bayerische Ministerpräsident wich zudem der Frage nach einer möglichen Kanzlerkandidatur vorerst aus: "Der Platz eines Bayern ist da, wo er hingehört: in Bayern. Ich helfe gerne mit in Deutschland. Aber meine Politik ist in Bayern und nicht in Berlin", sagte er.


Spekulationen im Nachklang seiner CDU-Parteitagsrede in Leipzig, er käme als Nachfolger für Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in Frage, würden ihm allerdings schmeicheln. Über seinen Politikstil sagte der CSU-Chef: "Ich will Freude am Regieren offen zeigen." Zudem wolle er Bayern voranbringen.


"Ich will aber auch Deutschland voranbringen, weil ich feststelle, dass es in der Bundesregierung schwerfällt, etwas zu bewegen", so der bayerische Ministerpräsident weiter. In Bezug auf den Koalitionspartner SPD sagte er: "Ich hoffe, dass Olaf Scholz SPD-Chef wird." Gleichwohl stichelte der CSU-Chef gegen den Bundesfinanzminister: "Peter Tschentscher, der Bürgermeister von Hamburg, sagt mir immer, Scholz sei ein großartiger Redner.


Für Hamburg vielleicht", sagte Söder. Gefragt nach dem Zustand der Sozialdemokratie antwortete er: "Ich glaube an den lieben Gott, aber nicht an die SPD." In Bezug auf die deutsche Autoindustrie forderte der CSU-Chef bereitere Unterstützung der Gesellschaft. "Manche definieren das Auto als Feind.


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