Kontakt
RSS
Impressum
Über uns
aktualisieren
Philologenverband wirft Ländern eklatantes Versagen vor.
clock-icon11.10.2018 - 17:24:24 Uhr | dts-nachrichtenagentur.de

Der Deutsche Philologenverband hat einigen Bundesländern bei der Planung des Lehrerbedarfs "eklatantes politisches Versagen" vorgeworfen

Bild: Stühle im Flur einer Schule, über dts Nachrichtenagentur Bild: Stühle im Flur einer Schule, über dts Nachrichtenagentur

"Solide Vorhersagen sind kein Hexenwerk", sagte die Vorsitzende Susanne Lin-Klitzing der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Sie forderte jedes der 16 Bundesländer auf, eine jährlich aktualisierte Statistik über die Schülerzahl vorzulegen und zugleich eine Prognose über den zu erwartenden Lehrerbedarf zu erstellen.


An die derzeit tagende Konferenz der Kultusminister (KMK) richtete die Verbandschefin den Appell, die Daten aktuell und zügig zusammenzustellen und ebenfalls jährlich zu aktualisieren. "Die KMK hat 2009 das letzte Mal gemeinsame Leitlinien zur Deckung des Lehrerbedarfs erstellt. Das ist ein schwaches Bild", so Lin-Klitzing weiter.


In erster Linie die Länder, aber auch die KMK hätten die Entwicklung "schlicht verschlafen". Derzeit sei die Fehlplanung so gravierend, dass "ein geordneter Schulbetrieb nicht überall möglich ist", sagte die Vorsitzende des Philologenverbands. In Berlin seien hunderte Studierende nebenher in Schulen tätig.


"Unterrichten statt Kellnern, das kann keine Lösung sein", so die Verbandschefin. Allerdings dürfe man nicht alle Länder über einen Kamm scheren, in Bayern oder Baden-Württemberg gebe es eine solide Prognose für den Lehrerbedarf, so Lin-Klitzing.dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Das könnte Sie auch interessieren:

Vor einer aktuellen Stunde zum Thema Bildung im niedersächsischen Landtag hat sich Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) für eine Rückkehr zu klassischen Lernmethoden im Bereich Lesen und Schreiben in der Grundschule ausgesprochen


Laut einer Umfrage der Agentur der Europäischen Union für Grundrechte (FRA) unter 16 395 Personen aus 12 EU-Ländern gaben nirgendwo so viele Menschen an, antisemitisch belästigt worden zu sein wie in Deutschland


Hamburg - - In 28 Ländern weltweit sagt im Durchschnitt nur jeder Dritte, Menschenrechte seien kein Problem in seinem Land


Die aus der SPD ausgetretene Gewerkschafterin und Putzfrau Susanne Neumann hat der Parteiführung ein Versagen auf ganzer Linie vorgeworfen und ihren Rücktritt gefordert


Neun Clubs in acht Ländern der ehemalige deutsche Fußball-Nationalspieler Marko Marin ist ein regelrechter Euro-Hopper


Russland und Deutschland haben die „Roadmap für die Zusammenarbeit in Bildung, Wissenschaft, Forschung und Innovation“ unterzeichnet, berichtet ein Sputnik-Korrespondent


Überall laufen Großprojekte aus dem Ruder Aber selten, weil deutsche Ingenieure versagen – eher wegen fahrlässiger Eingriffe, auch der Politik


Die Bereitschaft, mehr Migranten aufzunehmen, ist einer Studie zufolge in vielen Ländern gering


Eine breit angelegte Studie von Dell Technologies und Dimensional Research befasste sich mit Fragen der digitalen Bildung, der Bedeutung von Technologie am Arbeitsplatz und generell mit den Erwartungen junger Menschen an den Job


Während die Werbung uns zum Kauf von Produkten verführen will, sucht die Wissenschaft nach der Wahrheit einer Sache