Kontakt
RSS
Impressum
Über uns
aktualisieren
Lehrerpräsident will Staatsvertrag statt Nationalem Bildungsrat.
clock-icon25.11.2019 - 15:04:32 Uhr | dts-nachrichtenagentur.de

Der Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, Heinz-Peter Meidinger, hat Verständnis für die Kritik von Bayern und Baden-Württemberg am Nationalen Bildungsrat geäußert und stattdessen einen Staatsvertrag gefordert

Bild: wissenschaftliches Labor, iStockphoto.com / LajosRepasi Bild: wissenschaftliches Labor, iStockphoto.com / LajosRepasi

"Ich habe den Nationalen Bildungsrat immer kritisch gesehen", sagte Meidinger der "Rheinischen Post" (Dienstagsausgabe). Die Bildung sei die letzte Bastion der Länder im Föderalismus. "Es ist verständlich, dass sie diese Kompetenz verteidigen wollen und das auch sollten." Meidinger beklagte jedoch, dass die Länder in der Kultusministerkonferenz (KMK) "hoffnungslos zerstritten" seien.


"Jedes Land kämpft für sich, dabei sitzen die Schulminister alle im selben Boot", sagte Meidinger. "Ein Bildungsstaatsvertrag, begleitet und vorbereitet von einem wissenschaftlichen Beirat bei der KMK, könnte ein guter Ansatz sein", so der Lehrerpräsident. Es brauche in Deutschland kein einheitliches Bildungssystem samt Zentralabitur.


Das könnte Sie auch interessieren:

Der Vizechef der Grünen-Bundestagsfraktion, Konstantin von Notz, fordert ein umfassendes Verbot für die Nutzung der persönlichen Daten von Kindern und Jugendlichen für Werbung und die Bildung von Persönlichkeits- oder Nutzerprofilen


Berlin - Welche Wirkung haben die anhaltenden Demonstrationen, die breite gesellschaftliche Debatte und die Warnrufe aus der Wissenschaft für mehr Klimaschutz auf die Politikerinnen und Politiker? Wenn es um den eigenen Dienstwagen geht, regiert bei den meisten offenbar die Ignoranz


Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat angesichts der Ergebnisse der Pisa-Studie die enge Koppelung von Bildung und sozialer Herkunft in Deutschland angeprangert und gemeinsame Anstrengungen von Bund und Ländern gefordert


Der Chef des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE) hat den bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder (CSU) aufgefordert, im Streit über die Sommerferien auf die anderen Länder zuzugehen