Kontakt
RSS
Impressum
Über uns
aktualisieren
Umfrage: Sammelstelle für Patientendaten stößt auf Ablehnung.
clock-icon07.11.2019 - 11:26:32 Uhr | dts-nachrichtenagentur.de

Die Idee einer zentralen Sammelstelle für Patientendaten, um die Gesundheitsforschung zu fördern, kommt bei Patienten nicht gut an

Bild: Krankenhaus, über dts Nachrichtenagentur Bild: Krankenhaus, über dts Nachrichtenagentur

Das zeigt eine Umfrage des Meinungsforschungsinstitut Yougov im Auftrag von "Handelsblatt Inside". 45 Prozent der 645 Befragten gaben dabei an, dass sie nicht damit einverstanden wären, wenn ihre zentral gesammelten Gesundheitsdaten ohne ihre Einwilligung der Forschung zur Verfügung gestellt würden.


Weitere 41 Prozent sind damit nur einverstanden, wenn die Daten zuvor pseudonymisiert würden. Im Digitale-Versorgung-Gesetz (DVG), welches am Donnerstag im Bundestag zur Abstimmung vorliegt, ist die Einrichtung eines Forschungsdatenzentrums vorgesehen. Dort sollen die Abrechnungsdaten der 73 Millionen GKV-Versicherten ohne deren Einwilligung zentral gespeichert werden.


Zugang zu dem neuen Datenpool sollen allein Forscher von Hochschulen und öffentlichen Einrichtungen haben. Das geht Tino Sorge, DVG-Berichterstatter der Union, nicht weit genug. "Die Gesundheitswirtschaft ist mit Abstand die treibende Kraft der medizinischen Forschung in Deutschland. Ihr den Zugang zu Forschungsdaten zu verwehren, wäre an der Realität unseres Wissenschafts- und Forschungsstandortes vorbei gedacht", sagte er "Handelsblatt Inside".


Er bemängelte insbesondere, dass sich der Koalitionspartner dagegen gestemmt habe, auch Gesundheitsunternehmen aufzunehmen. Die gesundheitspolitische Sprecherin der Union, Karin Maag, widerspricht: Den Kreis der Nutzungsberechtigten habe man sorgfältig festgelegt.dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Das könnte Sie auch interessieren:

Die SPD hat in der neuesten Forsa-Umfrage in der Wählergunst deutlich zugelegt


QIAGEN N V (NYSE: QGEN; Frankfurt Prime Standard: QIA) ("QIAGEN" oder die "Gesellschaft") erklärt, mögliche strategische Alternativen zu prüfen, nachdem sie mehrere nicht verbindliche und bedingte Interessensbekundungen über einen Erwerb sämtlicher ausgegebenen Aktien an der Gesellschaft erhalten hat


QIAGEN N V (NYSE: QGEN; Frankfurt Prime Standard: QIA) („QIAGEN“ oder die „Gesellschaft“) erklärt, mögliche strategische Alternativen zu prüfen, nachdem sie mehrere nicht verbindliche und bedingte Interessensbekundungen über einen Erwerb sämtlicher ausgegebenen Aktien an der Gesellschaft erhalten hat


Die Forderung der Grünen nach einem europäischen Kartellamt mit integrierter Digitalaufsicht stößt in der digitalen Wirtschaft auf Ablehnung