Kontakt
RSS
Impressum
Über uns
aktualisieren
Unionsfraktion beschließt Konzept zum Digitalpakt für Schulen.
clock-icon08.06.2018 - 00:03:19 Uhr | dts-nachrichtenagentur.de

Die Unionsfraktion im Bundestag hat ihr Konzept zur Ausgestaltung des mit 3,5 Milliarden Euro im Koalitionsvertrag beschlossenen Digitalpakts für die Schulen vorgelegt

Bild: Frau mit Tablet, über dts Nachrichtenagentur Bild: Frau mit Tablet, über dts Nachrichtenagentur

Die "Welt" berichtet darüber. Als übergeordnetes Ziel wird dabei mehr Vergleichbarkeit in der Bildung formuliert. "Um unser Ziel zu erreichen, eine höhere Verbindlichkeit in der Vergleichbarkeit von Abschlüssen herzustellen, brauchen wir nicht nur einheitliche Standards für Schulabschlussprüfungen, sondern auch ein vergleichbares Niveau bei der digitalen Ausstattung der Schulen in Deutschland", heißt es darin.


Dafür wollen die Unionspolitiker "Lernplattformen und Schul-Clouds, die mindestens auf Landesebene angesiedelt sind", fördern. "Insellösungen" sollten vermieden werden. Dabei müsse das übergeordnete Ziel sein, "dass Cloud-Lösungen und Lernplattformen zwischen Schulen, auf Länderebene und dort wo möglich, später auch bundesweit vernetzbar sind".


Skeptisch sehen die Autoren, "die umfassende Finanzierung stationärer bzw. standortgebundener Präsentationstechnik und Anzeigegeräte in den Schulen". Gemeint sind digitale Tafeln, Beamer, etc. Sie soll aber möglich sein, der Posten aber gedeckelt werden. Gleiches gilt für den Breitbandausbau.


Der soll nur auf dem Schulgelände gefördert werden. Zudem sollen "maximal 20 Prozent für den Breitbandanschluss von Schulen verwendet werden". Schließlich soll die sogenannte WLAN-Ausleuchtung gefördert werden und Geld für eine professionelle Wartung und Administration zur Verfügung gestellt werden.


Nicht gefördert werden Endgeräte wie Laptops, Handys. Hier plädieren die Unionspolitiker dafür, dass die schülereigenen Geräte eingebunden werden. Ländereigene Programme dürften nicht durch Maßnahmen des Digitalpakts ersetzt werden, heißt es in dem Papier. "Wir stehen zum Bildungsföderalismus.


Wir stehen aber nicht zu einem Föderalismus, der sich in Förmeleien erschöpft und ausgrenzt", sagte der bildungspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Albert Rupprecht, der "Welt". "Wenn einige Länderminister jetzt drängen und auf einen Zeitdruck der digitalen Welt verweisen, ist das reine Verhandlungstaktik.


Von einem solchen Druck scheint man sich möglichst viele Zugeständnisse durch den Bund zu erhoffen." Den Digitalpakt gebe es aber nur, wenn die Inhalte stimmten. Umgesetzt werden soll der Pakt ab 1. Januar 2019. Dafür muss das Grundgesetz geändert werden. Dies soll zusammen mit weiteren Grundgesetzänderungen geschehen.


Ronja Kemmer, Berichterstatterin der Union für digitale Bildung, fordert hier aber Flexibilität: "Wir erachten es für sinnvoll, wenn es als Paket zu lange dauern sollte, die Änderung des Artikels 104c - der den Digitalpakt Schule betrifft - vorzuziehen."dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Das könnte Sie auch interessieren:

Ergebnisse der 24 Drachenbootmeisterschaften der Schulen


Potsdam - Alle reden über Digitale Bildung, aber die Realität an deutschen Schulen sieht anders aus: Auch im Jahr 2018 verfügen viele Schulen über kein Internet und digital wird häufig nur in separaten Computerräumen gearbeitet


Unbekannte beschmierten Schulen / Zeugen gesucht


Sachbeschädigungen an zwei Schulen


Die Schulen in Deutschland leiden unter massivem Lehrermangel


Die Beauftragten von Bund und Ländern für die Belange von Menschen mit Behinderungen haben auf ihrer Konferenz in Hannover mit Nachdruck den Bund, die Bundesländer sowie die Kommunen aufgefordert, inklusive Bildung endlich deutschlandweit umzusetzen


Schulen, Sportstätten, Verwaltungsgebäude: Auf die Stadt Augsburg kommen Millionen-Ausgaben für den Brandschutz zu  Auch das Rathaus ist betroffen


Bildung: Realschule macht nur gute Erfahrungen mit der Bläserklasse / Musiker von Vereinen umworben


Es gab zwei Beachvolleyball-Landesentscheide der Schulen im Sportpark Freiligrathstraße


(Mynewsdesk) Diversität, Inklusion und ein respektvoller Umgang miteinander ? diese Werte möchte der bundesweite Wettbewerb fair@school an Schulen etablieren und fördern