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Auszubildende absolvieren kaum Auslandsaufenthalte während der Lehre.
clock-icon15.04.2019 - 08:50:35 Uhr | dts-nachrichtenagentur.de

In Deutschland absolvieren nur wenige Auszubildende während der Lehre einen Auslandsaufenthalt

Bild: Flugpassagiere vor der Passkontrolle, über dts Nachrichtenagentur Bild: Flugpassagiere vor der Passkontrolle, über dts Nachrichtenagentur

2018 gingen 37.623 Männer und Frauen während ihrer Ausbildung ins Ausland, wie aus der Antwort der Bundesregierung auf eine schriftliche Anfrage der FDP-Fraktion hervorgeht, über welche die Zeitungen der Funke-Mediengruppe berichten. Das entspricht 6,3 Prozent aller abgeschlossenen Ausbildungen. Der Anteil ist damit im Vergleich zum Vorjahr leicht gestiegen: 2017 waren es 5,3 Prozent aller Absolventen, die während der Lehre einige Zeit im Ausland verbracht haben.


Etwas mehr als die Hälfte dieser Gruppe - 3,8 Prozent aller Absolventen - nutzte für ihren Auslandsaufenthalt das EU-Förderprogramm Erasmus+. Das vom Bundestag beschlossene Ziel ist, dass bis 2020 mindestens jeder zehnte Auszubildende bis zum Abschluss einen Auslandsaufenthalt absolviert hat. "Um das Zehn-Prozent-Ziel zu erreichen, muss die Bundesregierung jetzt endlich aktiv werden", sagte Jens Brandenburg, Sprecher der FDP-Fraktion für berufliche Bildung, den Funke-Zeitungen.


Allzu oft würden Auslandsaufenthalte in der Ausbildung an hoher Bürokratie und engen Lehrplänen scheitern, so Brandenburg weiter. Die FDP-Fraktion fordert deshalb eine Austauschagentur ähnlich dem DAAD für die berufliche Bildung. "Sie soll Azubis, Berufsschulen und Betriebe bei der Vermittlung, Förderung und Durchführung von Auslandsaufenthaltung unterstützen", so Brandenburg.


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