Kontakt
RSS
Impressum
Über uns
aktualisieren
Wirecard: Kann sich diese Aktie abkoppeln?.
clock-icon11.07.2018 - 10:26:39 Uhr | anlegerverlag.de

Ist die Erholung am deutschen Aktienmarkt schon wieder vorbei? Hat die gestern nach US-Handelsende ausgesprochene Drohung, das Volumen der US-Strafzölle gegen China immens aufzustocken, die Hoffnungen nachhaltig platzen lassen, dass womöglich nicht alles so heiß gegessen wie gekocht wird? Es wirkt so, denn die Anleger sehen heute Früh zu, dass sie dort aussteigen, wo es […]


Ist die Erholung am deutschen Aktienmarkt schon wieder vorbei? Hat die gestern nach US-Handelsende ausgesprochene Drohung, das Volumen der US-Strafzölle gegen China immens aufzustocken, die Hoffnungen nachhaltig platzen lassen, dass womöglich nicht alles so heiß gegessen wie gekocht wird? Es wirkt so, denn die Anleger sehen heute Früh zu, dass sie dort aussteigen, wo es brennen könnte: Alles was sehr konjunkturabhängig ist, steht unter Druck.


Und man sucht, nicht zuletzt, da sich der angeblich ?sichere Hafen? Gold nicht rühren will, eilig nach Alternativen. Könnte Wirecard (ISIN: DE0007472060) eine solche sein? Grundsätzlich ja. Denn Wirecard agiert im Bereich moderner Bezahlsysteme. Dieser Schritt hin zu zeitgemäßem Bezahlen ist etwas, das aufzuschieben sich Unternehmen weit weniger leisten können als andere Innovationen, auch, wenn die Gewinne auf einmal unter Druck stehen sollten.


Man könnte sogar sagen: Gerade dann muss man zusehen, dass man bei den Möglichkeiten des Bezahlens auf dem neuesten Stand ist, denn die Konkurrenz, ob es nun Banken, Airlines, Einzelhändler oder andere sind, ist es womöglich längst. Dass die Wirecard-Aktie sich vom Sog des Handelskrieges abkoppeln kann, wäre daher durchaus drin.


Aber:     Derzeit ist das Chartbild ein wenig ?tricky?. Die scharfe Korrektur zwischen Mitte und Ende Juni hat die Struktur des vorher blitzsauber von der 20-Tage-Linie geführten Aufwärtstrends aufgebrochen. Was wir hier sehen, ist ein plötzliches Abbrechen des Verkaufsdrucks, abgelöst von einer einen Tick weniger dynamischen Erholung.


Es kann klappen, Wirecard an und über das bisherige Hoch von 158,10 Euro zu tragen. Aber dreht der Kurs jetzt erneut ab, würde ruckzuck ein potenzielles ? und unter 128,80 Euro ein vollendetes ? Doppeltopp daraus, das als erstes charttechnisches Kursziel das Januar-Hoch bei 111 Euro hätte. Wenn, dann sollte man hier daher mit kleinem Kapitaleinsatz auf der Long-Seite agieren, zumal man angesichts der kräftigen Volatilität der Aktie, die in diesem nervösen Gesamtmarkt nicht kleiner werden dürfte, nicht mit allzu engem Stop Loss agieren kann.


Und unter 128,80 Euro auf Schlusskursbasis wäre Long dann erst einmal kein Thema mehr. Denn auch, wenn Wirecard sich grundsätzlich abkoppeln könnte: Wenn genug Akteure trotzdem aussteigen wollen oder zu viele Leerverkäufer antreten, hilft es nichts, dass Wirecard eigentlich von all diesen Problemen eher weniger betroffen wäre.   die exklusive Sonderanalyse – natürlich kostenlos!  

Das könnte Sie auch interessieren:

München - Leerverkäufer Pictet Asset Management SA haben Netto-Leerverkaufsposition in Aktien der CANCOM SE mehr als verdoppelt: Die Leerverkäufer von Pictet Asset Management SA attackieren die Aktien des Cloud-Spezialisten CANCOM SE (ISIN: DE0005419105, WKN: 541910, Ticker-Symbol: COK) massiv


Die Marketingabteilungen der Banken lassen sich immer einiges einfallen, um Aktien einzuschätzen


Baltimore - Netflix-Aktienanalyse von Analyst Scott Devitt von Stifel Nicolaus: Scott Devitt, Aktienanalyst vom Investmenthaus Stifel Nicolaus, empfiehlt im Rahmen einer Aktienanalyse die Aktien von Netflix Inc


Charlotte - Microsoft-Aktienanalyse von Analyst Kash Rangan von BofA Merrill Lynch Research: In einer aktuellen Aktienanalyst empfiehlt Analyst Kash Rangan vom Investmenthaus BofA Merrill Lynch Research die Aktien von Microsoft Corp


Die Analysten von Berenberg bestätigen die Halteempfehlung für die Aktien von Innogy


shareribs com - Biotech-Aktien zeigen sich kurz vor Handelsschluss durchwachsen


Das Filmportal Netflix hat mit seinen Abonnentenzahlen die Märkte enttäuscht und seine Aktien auf Talfahrt geschickt


ZÜRICH (Dow Jones)--Die Anleger an der Schweizer Börse haben am Dienstag wenig Gründe zum Kauf von Aktien gesehen


Im aktuellen Umfeld könnte sich eine Übergewichtung deutscher Aktien als Fehler erweisen


Was passiert ist Die Aktien von Amazon com (WKN:906866) stiegen nach Angaben von S&P Global Market Intelligence im ersten Halbjahr 2018 um 45,4 %