Kontakt
RSS
Impressum
Über uns
aktualisieren
Fridays for Future: Titus Dittmann legt Wert auf Schulpflicht.
clock-icon13.04.2019 - 18:52:35 Uhr | dts-nachrichtenagentur.de

Nach den "Fridays-for-Future"-Protesten, an denen Schüler freitags teilnehmen, um für mehr Klimaschutz zu demonstrieren, legt der Skateboard-Pionier Titus Dittmann Wert auf die Schulpflicht

Bild: Schülerprotest am 29.03.2019, über dts Nachrichtenagentur Bild: Schülerprotest am 29.03.2019, über dts Nachrichtenagentur

Er finde "die Akzeptanz fürs Schule schwänzen, um für das Klima zu demonstrieren, nicht korrekt", sagte Dittmann dem "Tagesspiegel" (Sonntagsausgabe). Wenn Eltern und Politiker bei einer Schülerdemo mitlaufen, hebelten sie damit den ganzen Protest aus - schließlich seien es die Entscheidungen eben jener Erwachsenen, gegen die sich dieser Protest richte.


Wenn Schüler dagegen dem Unterricht fernbleiben, müssten sie auch die Konsequenzen dafür tragen, unabhängig davon, ob sie für eine gute oder schlechte Sache eintreten, so Dittmann weiter. Der studierte Lehrer fordert mehr "erwachsenenfreie Räume" für Kinder. Jugendliche würden heute von morgens bis abends in Schulen oder Vereinen sitzen - stets unter der Aufsicht von Erwachsenen.


Das sei für ihre Entwicklung hinderlich. "Ich sehe keine Balance mehr zwischen selbstbestimmtem und fremdbestimmtem Lernen", so der Skateboard-Pionier. Darunter litten die Kinder sogar körperlich, weil sie "keine Möglichkeit mehr haben, sich auszuprobieren, Mutproben zu machen", sagte Dittmann dem "Tagesspiegel".


Er selbst baute in den 1980er Jahren praktisch im Alleingang die Skateboard-Szene in Deutschland auf. Mit seinem Label "Titus" dominierte Dittmann über Jahrzehnte den Markt. Heute veranstaltet er unter anderem Skate-Workshops für Kinder mit ADHS. Die Störung wurde bei Dittmann erst vor wenigen Jahren selbst diagnostiziert.dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Das könnte Sie auch interessieren:

BPOL NRW: Fahndungserfolg der Bundespolizei; Schweizer mit 3900 Gramm Kokain im Wert von 295 000 Euro auf der Autobahn A 61 festgenommen


Köln - Grüne weiterhin auf Platz 1 / SPD fällt hinter AfD auf Platz 4 zurück Im aktuellen RTL/n-tv-Trendbarometer verliert die SPD einen Prozentpunkt und erreicht 11 Prozent, den niedrigsten seit 1949 gemessenen Wert


Der Direktor der Stiftung Wissenschaft und Politik, Volker Perthes, schließt angesichts der jüngsten Eskalation einen Krieg zwischen den USA und Iran nicht aus


Der Schokoladenhersteller Ritter stellt sich hinter die Forderung der Protestbewegung \"Fridays for Future\" nach einem schnellen und durchgreifenden Wandel in der Energiewirtschaft