Kontakt
RSS
Impressum
Über uns
aktualisieren
Nur jeder 500ste Interessent beantragt BAföG online.
clock-icon12.11.2019 - 18:53:34 Uhr | dts-nachrichtenagentur.de

Nicht einmal zwei Prozent der Interessenten stellen ihren Antrag auf BAföG online, weil es offenbar zu kompliziert ist

Bild: Computer-Nutzerin, über dts Nachrichtenagentur Bild: Computer-Nutzerin, über dts Nachrichtenagentur

Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der FDP-Bundestagsfraktion hervor, über die das "Handelsblatt" (Mittwochsausgabe) berichtet. Von Mai 2018 bis April 2019 hätten gerade mal 1.109 Antragsteller online einen Antrag gestellt. Das sind weniger als 0,2 Prozent der 727.000 Studierenden, die 2018 insgesamt einen BAföG-Antrag stellten.


"Das ist eine Blamage für die Länder, die das BAföG seit Jahren digitalisieren sollen", sagte Jens Brandenburg, hochschulpolitischer Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, der Zeitung. Der Bund geht davon aus, dass die Zahl der Online-Antragsteller künftig deutlich steige und kritisiert die für die Abwicklung zuständigen Länder: Bei der Nutzerfreundlichkeit der Online-Anträge bestehe "Verbesserungspotenzial", heißt es in der Antwort der Bundesregierung weiter.


Völlig unklar sei demnach auch, wann es den versprochenen bundesweit einheitlichen Online-Antrag geben wird, der für solche Studenten wichtig ist, die das Bundesland wechseln. Bund und Länder haben zwar im Sommer einen Prototyp abgeschlossen, das sei aber "keine lauffähige Software", sondern nur "eine digitale Skizze", räumt das Bildungsministerium ein.


Derzeit verhandle man über den bundesweiten Einsatz mit den Ländern, wolle aber "zunächst als Pilot in einzelnen Ländern starten", heißt es in der Antwort der Bundesregierung, über die das "Handelsblatt" berichtet. Auf eine gemeinsame Software müssten sich die Länder untereinander einigen.dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Das könnte Sie auch interessieren:

Stuttgart - Die Amtsenthebung ist nur zum Teil ein juristisches Verfahren


Zwei Wochen nach dem Start der Lizenzvergabe durch die Bundesregierung melden bislang nur wenige deutsche Unternehmen Interesse an firmeneigenen 5G-Netzen


BKA: BKA geht gegen Verbreitung von Bauanleitungen für Sprengstoff im Internet vor / Joint Action Day zur Löschung von Anleitungen zum Bombenbau im Internet


Köln - Konsumenten stehen Smart Toys, beispielsweise Puppen oder Robotern, die mit dem Internet verbunden werden, noch skeptisch gegenüber


Es dauerte nur wenige Sekunden, da war der stattliche Fischadler am Horizont verschwunden