Kontakt
RSS
Impressum
Über uns
aktualisieren
DIW-Chef: Armutsrisiko trotz Wirtschaftsboom gestiegen.
clock-icon30.12.2018 - 16:24:39 Uhr | dts-nachrichtenagentur.de

Vom jahrelangen wirtschaftlichen Boom profitieren weite Teile der Bevölkerung gar nicht

Bild: Prekariat, über dts Nachrichtenagentur Bild: Prekariat, über dts Nachrichtenagentur

"Jeder fünfte Beschäftigte arbeitet im Niedriglohnsektor", sagte der Chef des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Marcel Fratzscher, dem "Tagesspiegel" (Silvesterausgabe). Darunter seien auch viele gut Qualifizierte. Oft treffe es Frauen in Teilzeit, aber auch Menschen in strukturschwachen Regionen.


"In Deutschland nimmt die regionale Ungleichheit zu", so Fratzscher. Die Löhne seien auch deshalb so niedrig, weil es in vielen Niedriglohnbereichen keine ausreichende gewerkschaftliche Vertretung gebe. "Man müsste die Sozialpartner, also Gewerkschaften und Arbeitgeber, notfalls zwingen, Tarifverträge abzuschließen", forderte der DIW-Chef.


Die Beschäftigten seien bislang zu oft auf sich allein gestellt. Die Politik habe aber die oberste Verantwortung. "Sie muss beispielsweise dafür sorgen, dass Bildungschancen gleicher verteilt sind, alle eine ausreichende Qualifizierung erhalten und Frauen mehr Chancen auf dem Arbeitsmarkt bekommen", sagte Fratzscher.dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Das könnte Sie auch interessieren:

ÖGB-Chef Wolfgang Katzian hat am Mittwoch die Forderung der Arbeitnehmervertreter wiederholt, dass der Karfreitag ein Feiertag für alle werden soll


Der Chef der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Oliver Malchow, hat AfD-Kandidaten im Polizeidienst aufgefordert, auf Distanz zum rechtsnationalen \"Flügel\" um den Thüringer AfD-Chef Björn Höcke zu gehen


Adidas-Chef Kasper Rorsted wirft Bundeskanzlerin Angela Merkel zu wenig Engagement in Sachen Digitalisierung vor


Porsche-Chef Oliver Blume geht davon aus, die britische Luxusmarke Bentley auch bei einem harten Brexit in diesem Jahr wieder in die schwarzen Zahlen zu führen


Sieben Treffen, 18 Telefonate 2018: Der türkische Präsident setzt im Syrien-Konflikt auf guten Kontakt mit dem Kreml-Chef


So leergefegt der Arbeitsmarkt heutzutage auch sein mag: Einen begehrten Top-Posten zu ergattern, ist alles andere als einfach


Reinhard Schneider ist Chef der Werner & Mertz GmbH ("Frosch")


Rasoul Jalali, ehemals Schweizer Chef von Uber, hat ein neues Startup gegründet: Er will ausgerechnet mit Occasionsautos handeln


Auch Xiaomi bereitet ein faltbares Smartphone vor In einem Video demonstriert der Chef des "chinesischen Apple" das Gerät, das ganz anders umklappt als die Konkurrenz von Samsung oder Huawei


Um 50 000 Stellen wird der Arbeitsmarkt heuer anwachsen, sagen Ökonomen