Kontakt
RSS
Impressum
Über uns
aktualisieren
Außenminister: Weltraumwaffen bald Realität.
clock-icon07.11.2018 - 05:01:38 Uhr | dts-nachrichtenagentur.de

Weltraumwaffen sind nach Ansicht des deutschen Außenministers Heiko Maas (SPD) womöglich schon bald Realität

Bild: Die Erde aus dem Weltraum aufgenommen, über dts Nachrichtenagentur Bild: Die Erde aus dem Weltraum aufgenommen, über dts Nachrichtenagentur

"Wir brauchen Regeln, die mit der technologischen Entwicklung immer neuer Waffenarten Schritt halten", sagte Maas der "Passauer Neuen Presse" (Mittwochsausgabe). Neben Weltraumwaffen seien auch autonome Waffensysteme bald kein Science Fiction mehr. Das Ziel werde immer eine atomwaffenfreie Welt bleiben und nicht nur ein atomwaffenfreies Deutschland.


"Dazu braucht es aber Gespräche mit den Atommächten. Wir müssen ein Abrüstungsregime schaffen, das dieses Ziel verfolgt." Nach den Äußerungen des US-Präsidenten zum INF-Abkommen will Maas eine Aufrüstungsspirale unter allen Umständen verhindern. "Daran kann niemand ein Interesse haben", sagte Maas der Zeitung.


"Deshalb stehen wir in einem engen Dialog mit der US-Administration und unseren Partnern in der Nato", sagte Maas. "Beharrlich und mit Nachdruck" würde sich Deutschland für Abrüstung und Rüstungskontrolle einsetzen, erklärte er. "Alle Seiten werden wir daran erinnern: Frieden und Sicherheit schaffen wir nicht gegeneinander, sondern nur miteinander." Dafür brauche es Transparenz, denn nur die schaffe Vertrauen.


Zum Vertrauensverlust beigetragen habe die Weigerung Russlands, die schwerwiegenden Vorwürfe einer Verletzung des INF-Vertrags zu entkräften. "Ich habe meinen russischen Kollegen aufgefordert, sich an den Vertrag zu halten und volle Transparenz herzustellen. Dies ist bislang leider nicht geschehen", sagte Maas.


Es wäre nach Ansicht des Außenministers auch sinnvoll, China in zukünftige Regelungen mit einzubeziehen. Zum Fall Khashoggi sagte Maas: "Solange die offenen Fragen nicht geklärt sind, wird es keinerlei Waffenexporte an Saudi-Arabien geben." In Bezug auf den Krieg im Jemen sagte Maas: "Die Kampfhandlungen im Jemen müssen umgehend eingestellt werden.


Es muss sofort ein humanitärer Zugang für Hilfsorganisationen ermöglicht werden. Wir sind dazu bereit, uns humanitär zu engagieren." Das Atomabkommen mit dem Iran erhöhe die Sicherheit in Europa, sagte Maas. "Es ist besser, ein solches Abkommen zu haben als gar keines. Wir wollen keine weitere Eskalation, die den Iran wieder in die Uran-Anreicherung treibt."dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Das könnte Sie auch interessieren:

Der Bundesvorsitzender der Deutschen Polizeigewerkschaft, Rainer Wendt, hält die von immer mehr Gerichten verhängten Fahrverbote und Beschränkungen für Dieselfahrer in der Realität für nicht wirksam überprüfbar


Reinbek - Mehrjährige Forschungsarbeit mit der Universität Kiel ab Dezember 2018 - Kooperationsprojekte mit der Fachhochschule Heide - Stipendien für Nachwuchskräfte Für Schleswig-Holsteins Stadtwerke gewinnt der enge Austausch mit der regionalen Wissenschaft zunehmend an Bedeutung


Revolution in Versailles: Zumindest in der Metrologie, der Wissenschaft vom präzisen Messen wird am Freitag nahezu alles auf den Kopf gestellt


Künstler Günter Brus und der langjährige styriarte-Intendant Mathis Huber haben am Mittwoch das Ehrenzeichen für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Steiermark erhalten


Unbeirrt von der Situation in der Ukraine, versucht der Westen laut dem russischen Außenminister Sergej Lawrow einen neuen Brückenkopf in Europa gegen Moskau zu schaffen


Außenminister Pompeo verurteilte die Gasleitung zwischen Russland und Deutschland


Der israelische Premier ist nebenbei bereits Außenminister


Weltpremiere auf der Internationalen Raumstation: Der deutsche ESA-Astronaut und derzeitige ISS-Kommandant Alexander Gerst hat seinen künstlichen Mitbewohner „Cimon“ in Betrieb genommen, wie das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) am Freitag in Köln mitteilte


Obwohl die Deutsche Nationalmannschaft heute spielfrei hat, könnte der Abstieg aus der Nations League Realität werden


In Berlin haben „Moskauer Tage“ begonnen Die russische Hauptstadt ist Partnerstadt Berlins und präsentiert Kultur, Sport und Wissenschaft der 12-Millionen-Metropole, die auch ein Zentrum der russischen Wirtschaft ist