Wer aktuell Aktionär bei ADX Energy ist, erhält jetzt die Chance, neue Aktien im Verhältnis 2:5 zu erwerben – für je zwei gekaufte Anteilsscheine winkt obendrein noch eine Gratis-Option mit einem Ausübungspreis von 2,5 Cent, die bis Ende 2028 läuft. Das Angebot gilt für sämtliche Investoren, die in Australien, Neuseeland, Singapur, Monaco oder dem Vereinigten Königreich ansässig sind und am entsprechenden Stichtag im Register standen. Besonders interessant: Der Emissionspreis liegt fast ein Drittel unter dem jüngsten Börsenschlusskurs und damit auch unter dem monatlichen Durchschnittskurs. Das wirkt wie ein Schnäppchen, birgt aber auch das übliche Risiko, das bei solchen Kapitalmaßnahmen mitschwingt – nicht jede Emission geht gut aus. Die neu ausgegebenen Aktien sollen gleichrangig mit den bereits bestehenden sein. Ein offizieller Prospekt ist schon bei der Aufsichtsbehörde ASIC hinterlegt. ADX-Chef Ian Tchacos betont, dass das jetzt eingeworbene Geld vor allem dazu dient, die Gas- und Ölförderung in bestehenden Feldern zügig hochzufahren und neue Bohrungen zu finanzieren. In einer Zeit, in der die Energiepreise kräftig schwanken, ist eine solide Finanzierung für viele Mittelständler Gold wert – auch, weil der Markt bei kleinen Explorern schnell nervös wird. ADX betreibt heute bereits Öl- und Gasfelder in Österreich (genauer: Nähe Zistersdorf sowie in Oberösterreich) und entwickelt zudem Speicherlösungen für grünen Wasserstoff. In den beiden Lizenzgebieten des Unternehmens wird auf einer Fläche von mehr als 1.100 km² gesucht und produziert. Für potentielle Investoren ist die Erfahrung der Teams vor Ort ein solides Pfund. Weitere Infos gibt es direkt auf der Website von ADX Energy.
ADX Energy nutzt eine Bezugsrechtsemission, um frisches Kapital von den Aktionären einzusammeln, das direkt in die Intensivierung der österreichischen Gas- und Ölförderung fließen soll. Das Unternehmen legt den Bezugspreis mit deutlichem Abschlag auf das aktuelle Kursniveau fest, was einerseits Anreiz und andererseits Risiko darstellt – je nach Marktlage könnten bestehende Aktionäre verwässert werden, profitieren aber potenziell von späteren Fördererfolgen. Die Maßnahme ist nicht ohne Risiko und in der Branche üblich; Analysten weisen auf den volatilen Energiemarkt in Europa hin: Während der Energiemix im Wandel ist, bleibt Erdgas in Österreich kurzfristig relevant, parallel werden Investitionen in Wasserstoff-Speicherprojekte als strategischer Zukunftspfad gesehen. In aktuellen Wirtschaftsberichten ist zudem von unterschiedlichen Einschätzungen bezüglich der mittel- bis langfristigen Preisentwicklung für fossile Energieträger die Rede. Laut neuen Analysen der EnergieAgentur Österreich hat die Abhängigkeit von Gas-Importen zuletzt für Nervosität gesorgt, wobei nationale Förderprojekte wie das von ADX einen kleinen Beitrag zur Diversifizierung leisten (vgl. www.energieagentur.at und aktuelle Wirtschaftsseiten).