Starker Start unterm Mittelmeerhimmel
Gleich von der ersten Minute an machte Bayer Leverkusen deutlich, dass sie auf Kreta keine Geschenke verteilen würden. OFI Kreta stand hinten wie eine griechische Olivenbastion, doch die Rheinländer ließen sich davon nicht aus dem Konzept bringen.
Hofmann mit Sinn fürs Timing
Nach einer kurzweiligen Anfangsphase war es dann Jonas Hofmann, der mit seinem Torriecher auffiel – erst scheiterte er noch am Keeper, kurz darauf versenkte er einen abgeprallten Schuss zur verdienten Führung. Keine vier Minuten später klingelte es schon wieder, als Hofmann nach einer schnellen Kombination trocken nachlegte. Solche Momente sind bei internationalen Spielen oft der Knackpunkt, irgendwie spürte man schon in der Luft, dass Kreta danach nie ganz zurückkam.
Lässig und abgeklärt durchs zweite Drittel
Nach der Pause witterten die Gastgeber Morgenluft, doch Leverkusen ließ sich nicht erschüttern. Ein bisschen wacklig wirkten sie dann doch mal kurz, aber wirklich gefährlich wurde es kaum. Die Defensive – mal wieder stabil wie ein Fels, und vorne wurde kein unnötiges Risiko mehr eingegangen.
Blick nach vorn: Bundesliga und Europa League
Mit drei Siegen aus drei Spielen und keiner einzigen zugelassenen Bude stehen die Westdeutschen in der Europa League-Tabelle ganz oben. Am Sonntag wartet nun Hoffenheim – eine Partie, die vielleicht nicht so mediterran, aber nicht minder spannend werden dürfte. Und schon bald dürfte es gegen Marseille erneut knistern im Stadion.
Leverkusens Erfolgsrezept? Ein Mix aus Kontrolle und Kaltschnäuzigkeit
Man spürt: Diese Mannschaft hat Lust. Neun Punkte nach drei Matches, ein makelloses Torverhältnis – das nennt man Durchschlagskraft und Disziplin. Besonders überzeugend: Auch auswärts wird das Zepter nicht aus der Hand gegeben, und wenn ein Spiel vor der Pause entschieden wird, brennt meist nichts mehr an. Vielleicht ist es ja genau dieser Glaube an die eigene Stärke, der aktuell die Tür zu höheren Sphären aufstößt.
Leverkusen bleibt hungrig – und unbezwungen
Bayer Leverkusen präsentierte sich gegen OFI Kreta souverän und gefestigt, mit Jonas Hofmann als Matchwinner. Der nächste Schritt: In der Bundesliga gegen Hoffenheim die Form bestätigen, bevor Olympique Marseille zum richtungsweisenden Duell in der Europa League kommt. Laut taz.de hob Leverkusens Trainer Xabi Alonso nach Schlusspfiff die kollektive Geschlossenheit hervor und lobte das hohe Pressing als Schlüsselfaktor (
Quelle: taz.de). Die Frankfurter Allgemeine Zeitung sieht in Leverkusens stabilem Defensivverhalten ein Grundmuster des Erfolgs und verweist darauf, dass auch die Einwechselspieler sofort Impulse setzen konnten (
Quelle: FAZ.net). Der Spiegel widmete sich dem internationalen Vergleich und konstatierte, dass Leverkusen aktuell zu den bestorganisierten Teams Europas zählt, mit Variabilität in der Offensive als Trumpf (
Quelle: spiegel.de). Insgesamt bleibt abzuwarten, wie Leverkusen weiterhin mit Belastung und Erwartungsdruck umgeht – doch bislang überzeugt das Team auf ganzer Linie.