Bayern kann Führung nicht ins Ziel bringen
Es war ein elektrisierender Abend in der Champions League: Der FC Bayern München und Arsenal FC trennten sich letztlich 2:2, obwohl die Münchner mehrere Male nahe am Sieg waren. Zeitgleich musste Leipzig eine deutliche 1:4-Schlappe gegen Real Madrid einstecken, dabei sah es in den ersten Minuten gar nicht so klar aus.
Arsenal startet selbstbewusst – und verliert Saka
Arsenal legte von Beginn an ein hohes Tempo vor, was mich tatsächlich direkt elektrisiert hat; meistens ist Bayern ja selbst für solche Phasen bekannt. Ganz bitter für die Londoner: Bukayo Saka musste bereits früh vom Platz, und Eberechi Eze sprang ein und war kaum weniger gefährlich. Passend zur Dramatik: Eze bescherte Arsenal mit seinem Treffer nach Zuspiel von Ödegaard das 1:0 – Fußballmärchen können manchmal eben doch innerhalb von wenigen Minuten geschrieben werden.
Kane dreht die Partie – vorübergehend
Bayern fing sich nach anfänglicher Unruhe und schlug zurück. Harry Kane, der bekanntlich immer dann glänzt, wenn es besonders brenzlig wird, spielte einen sehenswerten Ball in den Lauf von Davies; Ausgleich. Später war es ausgerechnet Kane, der nach Handspiel im Arsenal-Strafraum den Elfmeter verwandelte und die Bayern auf die Siegerstraße brachte.
Ein spätes Gegentor und verpasste Chancen
Aber dann der Schock – Arsenal ließ nicht nach und glich in der 82. Minute dank Declan Rice aus. Für mich waren die Bayern zu passiv in dieser Phase, vielleicht wollten sie auf Nummer sicher gehen. Am Ende stand ein Unentschieden auf der Anzeigetafel, das sich für beide Mannschaften irgendwie unvollständig anfühlt.
Leipzig beginnt mutig, Real eiskalt
Im Parallelspiel witterte RB Leipzig in Madrid zwischenzeitlich eine Überraschung. Romulo und Nkunku hatten beide Chancen, aber Reals Keeper Courtois hielt dicht. Kurz vor der Halbzeit schlug Real dann erstmals zu – diese spanische Effizienz ist manchmal fast unheimlich.
Real bringt Sieg souverän nach Hause
Nach der Pause drehte Real weiter auf: Erst erhöhte Güler auf 2:0, dann schraubten Mbappé und Diomande das Ergebnis in die Höhe. Leipzig betrieb durch Gomis noch ein wenig Ergebnis-Kosmetik, aber unterm Strich blieb die Erkenntnis: Am internationalen Parkett wird jede Nachlässigkeit bestraft.