Ein Abend zum Vergessen für den VfB Stuttgart: Die Schwaben mussten sich auswärts in Istanbul mit 0:2 geschlagen geben. Die Luft war fast schon raus, bevor das Spiel richtig Fahrt aufnahm.
Ein Doppelschlag bringt Galatasaray auf Kurs
Zwölf Minuten waren gespielt, als Batrakov eiskalt abstaubte und den Ball ins Netz bugsierte. Kaum hatten sich die Stuttgarter gesammelt, klingelte es erneut – diesmal nach einer schnellen Kombination mit Davinson Sanchez. So etwas tut weh, besonders, wenn man sich im wichtigsten Europapokal misst und direkt doppelt bestraft wird.
Stuttgarter Pechsträhne setzt sich fort
Als ob der Rückstand nicht genug gewesen wäre, musste Trainer Hoeneß den angeschlagenen Karazor früh vom Platz nehmen. Kaum zu glauben, wie sehr so ein Ausfall das gesamte Gefüge durcheinanderwirbeln kann. Jamie Leweling hätte das Blatt beinahe wenden können, doch zweimal rettete das Aluminium für Galatasaray – manchmal fehlt einfach dieses Quäntchen Glück.
Zur Pause Hoffnung, dann Ernüchterung
Nach dem Seitenwechsel schien Stuttgart wie ausgewechselt und drückte auf den Anschluss. Ugurcan Cakir im Tor der Türken avancierte allerdings zur menschlichen Mauer. Führichs vermeintlicher Treffer wurde wegen Abseits zurückgenommen, spätestens da war klar: Heute läuft nichts zusammen.
Chancenwucher statt Anschluss
Undav, Führich, Pejcinovic – sie alle bissen sich die Zähne aus. Der Ball wollte und wollte einfach nicht ins Tor. Galatasaray spielte die Führung clever runter und ließ am Ende nichts mehr anbrennen.
Nüchterner Blick auf die Champions League
Ein Fußballabend, der lehrt: In diesem Wettbewerb wird Unachtsamkeit sofort bestraft. Galatasaray nutzte in einem kurzen Moment des Durcheinanders zwei Chancen, Stuttgart verpasste dagegen mehr als eine Gelegenheit. Letztlich bleibt nur der nüchterne Befund: Wer auf diesem Level spielt, darf sich diese Fehler nicht erlauben – auch wenn es beim nächsten Mal vielleicht mal anders läuft.