Bundesbank soll Kapitalrente verwalten – SPD zeigt sich überzeugt

Frauke Heiligenstadt, Finanzexpertin der SPD im Bundestag, äußert sich erfreut über das Angebot der Bundesbank, die Organisation und das Management der geplanten Kapitalrente zu übernehmen. Sie sieht darin große Vorteile für die Zukunft der Altersvorsorge.

heute 13:40 Uhr | 2 mal gelesen

Heiligenstadt betonte, die Bundesbank bringe nicht nur viel Erfahrung und das nötige Fachwissen mit – sie genieße außerdem das Vertrauen sowohl der Bevölkerung als auch der Politik. Mit der vorhandenen Infrastruktur könne der Einstieg in die Kapitalrente zügig erfolgen, so ihre Einschätzung. Das Konzept der Kapitalrente sei, zusammen mit Reformen bei privater Altersvorsorge und Frühverrentung, ein maßgeblicher Schritt. Ziel sei es, möglichst viele Bürgerinnen und Bürger an den Erträgen der Kapitalmärkte teilhaben zu lassen. Hintergrund: Bundesbank-Vize Sabine Mauderer hatte gegenüber dem ‚Tagesspiegel‘ signalisiert, dass die Notenbank bereit sei, die Verantwortung für die Verwaltung der Kapitalrente zu übernehmen.

Die Idee der Kapitalrente sieht vor, Teile der gesetzlichen Altersvorsorge zu kapitalisieren und professionelle Investoren, nun potenziell die Bundesbank, mit der Verwaltung zu betrauen. Aktuell besteht allerdings in der Regierung noch Diskussionsbedarf über Details wie Anlagestrategie, Kostenstruktur und die Rolle privater Alternativen. Neuere Berichte und Expertendiskussionen machen deutlich, dass dieser Paradigmenwechsel sowohl Chancen wie Risiken birgt – etwa beim Umgang mit Marktschwankungen oder der Sicherstellung langfristiger Rentabilität. Laut aktuellen Wirtschaftsnachrichten wird die Debatte um die Kapitalrente auch als Antwort auf Herausforderungen durch Demografie und Niedrigzinsumfeld gesehen.

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