Am Sonntagmorgen ereignete sich ein schwerer Busunfall im Allgäu, unweit von Buchloe. Dabei kamen zwei Menschen ums Leben – eine Zahl, die mich ehrlich gesagt jedes Mal aufs Neue bestürzt, auch wenn ich schon von vielen solchen Unglücken gehört oder gelesen habe.
Bus prallt von der Fahrbahn
Das Fahrzeug, offenbar ein Reisebus einer ausländischen Gruppe aus den Philippinen, verpasste aus noch ungeklärtem Grund die Kontrolle und schoss von der Autobahn ab – wuchtig, beinahe surreal, so stelle ich es mir jedenfalls vor. Augenscheinlich hatte kein anderes Fahrzeug das Geschehen beeinflusst, was die Suche nach der Ursache nicht gerade einfacher macht.
Im Bus befanden sich nach derzeitigen Erkenntnissen zwischen 40 und 50 Menschen. Nach dem Unfall rutschte der Bus laut Angaben der Polizei in eine tiefe Mulde neben der Fahrbahn – in solchen Momenten stehen Zeit und Handlungsmöglichkeiten still, schätze ich.
Viele Verletzte, Notlage auf der Autobahn
Rund 25 Reisende wurden verletzt, viele davon nur leicht – wobei "leicht" natürlich relativ ist, wenn man auf dem Kopf stehende Sitze und Koffer vor Augen hat. Zwei Mitglieder der Reisegruppe starben noch direkt am Unfallort, ein weiterer Mensch ist aktuell in kritischem Zustand.
Der Einsatz der Hilfskräfte, darunter Feuerwehr, Sanitäter und Polizei, erstreckte sich auf den Abschnitt zwischen Buchloe-Ost und Landsberg am Lech-West. Um frei arbeiten zu können, mussten die Beamten die gesamte Richtungsfahrbahn nach München sperren – für den Pendel- und Reiseverkehr eine erhebliche Störung, doch für die Beteiligten eine Nebensache.
Herausforderung für Retter und Ermittler
Wie es bei schweren Busunfällen häufig der Fall ist, stand nicht nur die medizinische Versorgung im Mittelpunkt, sondern auch die emotionale Betreuung der Betroffenen und die Identifizierung der Opfer. Das Ausmaß solcher Geschehnisse ist jedes Mal überwältigend – eine Mischung aus Routinen und Ausnahmezustand, wenn ich an die Einsatzkräfte denke.
Die Polizei hat – wie nach solchen Unglücken üblich – umfangreiche Ermittlungen eingeleitet. Sie prüfen den Fahrverlauf, nehmen das Fahrzeug unter die Lupe und befragen Zeugen. Was wirklich passiert ist, wissen momentan nur wenige – vielleicht bald mehr. Für Angehörige und Überlebende bedeutet das Warten auf Antworten meist eine zusätzliche Belastung.
Der schwere Busunfall auf der A96 bei Buchloe forderte am vergangenen Sonntag zwei Todesopfer und etwa 25 Verletzte, darunter eine Reisegruppe aus den Philippinen. Die Ursache ist weiterhin ungeklärt – laut Berichten soll kein weiteres Fahrzeug beteiligt gewesen sein; technisches oder menschliches Versagen gelten als mögliche Gründe. Besonders belastend ist, dass unter den Verletzten auch Menschen sind, die nun um Angehörige trauern; Helfer und Erfahrene sprechen von einem emotional aufwühlenden Einsatz.