CUBOS übernimmt Ladeinfrastruktur-Sparte von TotalEnergies – Dritter Coup in einem halben Jahr stärkt Marktstellung

Wolfsburg – CUBOS schnappt sich das gewerbliche Ladesäulengeschäft von TotalEnergies in Deutschland und treibt seine Expansionsstrategie weiter voran. Mit zusätzlichen 6.000 Ladepunkten steuert das Unternehmen nun mehr als 15.000 Ladepunkte für gut 1.000 Geschäftskunden. Der Schritt folgt auf die Übernahmen von SWARCO und ChargeOne: drei Akquisitionen, sechs Monate – und kein Jobverlust.

08.07.26 12:23 Uhr | 1 mal gelesen

Manchmal überschlagen sich die Ereignisse geradezu: Nach nur einem halben Jahr meldet CUBOS schon die dritte beachtliche Übernahme – diesmal das komplette B2B-Ladegeschäft von TotalEnergies Deutschland. CEO Marc Wille betont, wie nah man nun an den „Top 3“-CPOs im Land sei. Dabei will das Team nicht bloß verwalten, sondern aktiv gestalten: Das Angebot reicht vom eigenen Ladesäulen-Portfolio über Batteriespeicher bis zur maßgeschneiderten Software. Was auffällt: Die Integration scheint gut orchestriert und die Belegschaft – immerhin mehr als 500 Köpfe nun – wächst organisch mit. Das Ziel: Energieversorgung unabhängig, effizienter und nachhaltiger zu machen. Gegenüber den Kunden bleibt alles stabil, auch die Verträge, aber was sich ändert, ist das größere Servicepaket und die technische Begleitung aus einer Hand. Vielleicht ist das eine Blaupause für den schnellen Wandel, wie ihn die Elektromobilität in Deutschland dringend braucht. Dass AC- und DC-Ladepunkte ganz verschiedene Rollen spielen, wird hier noch einmal deutlich: erstere langsam, gut für Langparker, letztere schnell, ideal für unterwegs oder hochfrequentierte Flotten. Dass CUBOS alle Mitarbeitenden des Geschäftsbereichs übernimmt, setzt auch bei den Angestellten positive Zeichen: keine Jobverluste, sondern Erweiterung des Know-Hows.

CUBOS setzt mit der Übernahme des B2B-Ladegeschäfts von TotalEnergies seine Übernahmeserie konsequent fort. Die Transaktion umfasst über 6.000 zusätzliche Ladepunkte, sodass CUBOS künftig mehr als 15.000 Ladepunkte betreut. Diese Expansionswelle baut das Unternehmen zu einem der größten deutschen Betreiber von Ladestationen für Firmenkunden aus – und stärkt damit die Wettbewerbsfähigkeit auf einem stark wachsenden Markt. Auffällig: CUBOS verfolgt eine klare Integrationsstrategie, bei der Kunden von neuen Services profitieren und Mitarbeitende übernommen werden. Die Elektromobilität in Deutschland gewinnt durch solche Konzentrationsprozesse an Professionalisierung und Tempo – zumal CUBOS eigene Hardware, clevere Laststeuerung und den Ausbau erneuerbarer Energien (etwa PV und Speicherlösungen) in ihr Geschäftsmodell einbindet. Aktuelle Recherchen zeigen, dass sich insbesondere im Zusammenhang mit Elektrifizierung im B2B-Bereich eine Zunahme von Übernahmen und Fusionen beobachten lässt, getrieben von politischen Förderungen, wachsendem E-Mobilitätsbedarf in Wirtschaft & Logistik sowie verschärften Nachhaltigkeitszielen. Die Ladeinfrastruktur gilt als Engpass und Innovationsmotor gleichermaßen; Unternehmen wie CUBOS profitieren von Synergien, skalieren schneller und festigen frühzeitig ihre Position als Systemanbieter für Energiedienstleistungen der Zukunft.

Schlagwort aus diesem Artikel