Für die Untersuchung wurden Gespräche mit Verantwortlichen aus IT-Bereichen verschiedenster Branchen geführt – von Gesundheit über Dienstleistungen bis Produktion. Forrester verdichtete die gewonnenen Erkenntnisse auf ein Weltunternehmen mit 30.000 Köpfen und untersuchte die Folgen einer Abkehr vom klassischen Gerätekauf zugunsten von DaaS.
Fast 30 Millionen Ersparnis bei Hardware & Logistik
Den Löwenanteil der Einsparungen sieht die Studie bei der Hardware-Beschaffung samt Versand: Durchschnittlich 1.000 Euro kostet ein Gerät allein beim Kauf, weitere 120 bis 500 Euro gehen für Transport drauf. Durch das Umstellen auf ein nutzungsbasiertes Abo-Modell – alles inklusive – könnten so laut Forrester binnen drei Jahren bis zu 27,1 Millionen Euro eingespart werden. Ein Nebeneffekt: Unvorhergesehene Ausgaben und Budgetschwankungen werden geglättet.
Im operativen Alltag zeigt sich die Entlastung ganz handfest: Bisher waren für ein einzelnes Gerät im IT-Team im Schnitt 6,5 Stunden an Aufwand für Inbetriebnahme, Tausch und Support einzuplanen. Mit DaaS übernimmt der Anbieter diese Aufgaben, sodass Unternehmen in drei Jahren locker 4,6 Millionen Euro an Arbeitszeit sparen können.
Schneller Ersatz spart 75 Prozent Ausfallzeit
Neben Kosten punktet DaaS auch mit Produktivitätsgewinnen. Muss ein Gerät wegen Defekt, Diebstahl oder Verlust ersetzt werden, dauert das beim alten Modell durchschnittlich acht Tage – mit DaaS geht das laut Studie in nur zwei Tagen. Ergebnis: Die Mitarbeitenden stehen 75 Prozent weniger lang ohne Arbeitsgerät da, was nochmals 2,7 Millionen Euro an Wertschöpfung in drei Jahren zurückholt.
Die Studie betont weiterhin die Verbesserungen im Nutzererlebnis und stellt heraus, dass IT-Abteilungen plötzlich Freiraum für strategischere Themen gewinnen.
Summa summarum bringt der Umstieg für die untersuchte Firma einen ROI von 89 Prozent und einen risikobereinigten Kapitalwert von mehr als 16 Millionen Euro. Klingt knapp zusammengefasst wie ein ganz schön lukrativer Schnitt für Unternehmen jeder Farbe.
"Endlich auf dem Papier: DaaS entlastet nicht nur finanziell, sondern auch strategisch. Die Komplexität sinkt, Budgets werden planbar, und Firmen können IT personell besser aufstellen", sagt Christin Wehrstedt, Vice President bei devicenow.
Zum Hintergrund
Die Untersuchung fußt auf einer internationalen Vergleichsfirma, die innerhalb von drei Jahren jährlich 10.000 Geräte ins DaaS-Modell überführt – die Werte schwanken je nach Branche und Größe, gelten also als risikoadjustiertes Beispiel.
Über devicenow
devicenow bietet ein globales DaaS-Angebot für IT-Arbeitsplätze. Für Unternehmen mit internationaler Ausrichtung übernimmt devicenow alles rund ums Gerät: vom Einkauf bis zum Ende der Nutzung – weltweit einheitlich. Das senkt Aufwand, sorgt für Kalkulierbarkeit und harmonisiert IT-Infrastrukturen quer durch die Länderkarten.
Kontakt:
Jessica Behrens (Unternehmenssprecherin) – E-Mail: jessica.behrens@chg-meridian.com
Sebastian Kratzer (Presseagentur) – E-Mail: chg-meridian@lhlk.de
Die Studie von Forrester zeigt, dass Device-as-a-Service nicht nur die IT-Budgets stabilisiert, sondern auch die Alltagsbelastung der IT-Teams spürbar reduziert. Hinzu kommt, dass schnellere Gerätetausche die Ausfallzeiten drastisch verkürzen – ein Effekt, der laut aktuellen Medienberichten immer gefragter wird, beispielsweise da Unternehmen durch die Digitalisierung immer flexibler und schneller reagieren müssen. Gerade im Vergleich mit klassischen Kauflösungen können sich Unternehmen nicht nur auf planbare Kosten freuen, sondern auch auf ein Plus an Produktivität und Effizienz. Der DaaS-Trend verstärkt sich laut neuen Analysen zum Beispiel durch die Verlagerung von Arbeit ins Homeoffice und den weiter wachsenden Bedarf an IT-Sicherheit – Letzteres besonders im Gesundheitssektor laut jüngstem t3n-Bericht. In ganz Europa leisten zudem neue EU-Regulierungen zu Kreislaufwirtschaft und nachhaltigem IT-Einsatz Vorschub für flexible Modelle wie DaaS. Unternehmen berichten laut FAZ und Süddeutscher, dass sich mit diesen Modellen auch die klimarelevanten IT-Emissionen besser steuern lassen.