Zunächst überrascht es kaum, dass die Elfenbeinküste das Spiel entschlossen eröffnete. Sie legten sofort los und sorgten mit Pepe immer wieder für Stress in der norwegischen Abwehr, ohne jedoch diese letzte Konsequenz im Abschluss zu finden. Hin und wieder wirkte Norwegen fahrig, dann aber, fast wie aus dem Nichts, öffnete Nusa mit einem eleganten Schwenker und präzisem Abschluss das Tor zum 1:0. Schade, dass Haaland direkt nachlegen wollte, aber das Glück fehlte ihm – der Abwehrspieler brachte gerade noch einen Fuß dazwischen.
Die zweite Hälfte kam wie ein Wetterumschwung. Die Elfenbeinküste bestimmte das Tempo, drängte entschlossener nach vorne. Dennoch – manchmal hat man einfach Pech – fiel der Ball nicht ins norwegische Tor, sondern wurde von Nyland oder gar von den eigenen Reihen entschärft. Und dann diese Szene: Heggem verpasst den Lucky Punch, weil Diallo sensationell klärt. Kurz darauf aber: endlich das verdiente 1:1 – Diallo setzt sich wuchtig durch. Es wäre fast zum Haare raufen gewesen für die Skandinavier.
Das Spiel kippte erneut. Man spürte die Unsicherheit beider Teams, die Angst vorm Fehler war fast greifbar. Doch dann – wie aus dem berühmten Nichts – kombinieren sich die Norweger auf der rechten Bahn durch, Haaland steht goldrichtig und trifft kurz vor dem Ende. Die letzten Minuten bringen Hektik, halbgare Abschlüsse und viel Nervosität, aber keinen Treffer mehr. Norwegen zittert sich ins Achtelfinale, wo Brasilien wartet. Ob da noch mehr drin ist? Wer weiß das schon.
Norwegen kämpft sich zu einem knappen 2:1-Sieg gegen die Elfenbeinküste und sichert sich damit den Einzug ins Achtelfinale, wo Brasilien wartet. Das Spiel war geprägt von einem ständigen Wechsel der Spielanteile, frühen norwegischen Glücksmomenten und dem späten Treffer von Haaland, der die Entscheidung brachte. Neben taktischer Disziplin und Nervenstärke war es letztlich die höhere Effizienz vor dem Tor, die den Ausschlag zugunsten Norwegens gab.
Aktuelle Recherchen zeigen: Brasilien wird im Achtelfinale wohl mit einer leicht veränderten Startelf antreten, da einige Schlüsselspieler geschont werden (laut 'spiegel.de'). Die norwegische Defensive wird durch das Fehlen von Meling (Verletzung) geschwächt, was Trainer Solbakken zum Tüfteln zwingt (nach 'faz.net'). Und überraschenderweise meldete sich nach dem Spiel sogar Haalands Vater zu Wort, der seinem Sohn eine "gestiegene Coolness" attestierte und auf die Bedeutung routinierter Abläufe in K.O.-Spielen hinwies (basierend auf 'sueddeutsche.de').