Industrie am Scheideweg: Arbeitsplatz Exodus aus Deutschland

Alarmierende Signale aus der deutschen Wirtschaft: Immer mehr Unternehmen ziehen Investitionen, Forschung und Produktion ins Ausland ab. Laut aktuellen Befragungen plant mittlerweile ein Großteil der Industrie Stellenabbau am hiesigen Standort – bis zu 100.000 Arbeitsplätze könnten sehr bald verloren gehen. Während die Bundesregierung kaum passenden Kurs erkenntlich macht, steuert das Land in unsicheres wirtschaftliches Fahrwasser.

vor 55 Minuten | 1 mal gelesen

Die Bundessprecherin der AfD, Alice Weidel, bringt es mit einer harten Bilanz auf den Punkt:

„Was sich da abspielt, sollte niemanden mehr überraschen: Wir sehen beinahe täglich, dass Firmen – manche mit einer langen, deutschen Geschichte – die Konsequenz aus den politischen Rahmenbedingungen ziehen und das Land verlassen. Es ist, als hätte man die Grundlagen unserer Wirtschaft sehenden Auges zersägt: Energiepreise schießen in die Höhe, Vorschriften nehmen zu, und vom Steuerdschungel will ich gar nicht erst anfangen. Kaum ein Unternehmen hält das auf Dauer aus, geschweige denn bleibt im internationalen Wettbewerb standhaft. Die derzeitige Regierung, angeführt von Friedrich Merz und der SPD, verlängert leider nur das altbekannte Trauerspiel der vergangenen Jahre. Viel Gerede von Wirtschaftswende – umgesetzt wird wenig oder gar nichts.

Man hat fast den Eindruck, Regierung und Bürger lebten in parallelen Realitäten. Da werden umfassende Reformen in Aussicht gestellt – etwa bei Rente, Steuern und Gesundheit. In der Praxis scheinen die Maßnahmen jedoch völlig an den aktuellen Herausforderungen vorbei zu zielen. Schlimmer noch: Unternehmer und Arbeitnehmer stehen vor neuen Belastungen, statt echte Entlastungen oder Weichenstellungen zu erleben. Die Gefahr, dass weitere Industriezweige abwandern, ist damit alles andere als gebannt.

Deutschland steht am Rande eines massiven wirtschaftlichen Umbruchs. Ohne mutige Korrekturen in Energiepolitik, Steuersystem und Regulierungswut setzt sich der Wegzug der Industrie unaufhaltsam fort. Leider sieht es momentan nicht danach aus, als erkenne die Bundesregierung den Ernst der Lage – oder dass sie willens wäre, den Grundkurs energisch zu wechseln. So droht nicht nur eine weitere Erosion der industriellen Basis, sondern mittelfristig die massive Schwächung des gesamten Standortes, unseres gesellschaftlichen Zusammenhalts und Wohlstands.“

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Inhalt angelehnt an eine Pressemitteilung der AfD – Alternative für Deutschland, bearbeitet und kommentiert.

http://ots.de/603204

Die Debatte um die Verlagerung deutscher Industriejobs ins Ausland hat sich jüngst drastisch verschärft. Laut Umfragen will mehr als die Hälfte der Unternehmen in der Industrie im kommenden Jahr entweder Stellen abbauen oder Teile ihrer Produktion ins Ausland verlagern – insbesondere energieintensive Betriebe sind betroffen. Hauptgründe sind weiterhin die extrem hohen Energiepreise, Unsicherheiten durch politische und regulatorische Maßnahmen, sowie die Sorge vor noch stärkeren steuerlichen Belastungen. Fachleute und Wirtschaftsverbände warnen, dass der Standort Deutschland an Attraktivität verliert – nicht nur für ausländische Investoren, sondern gerade auch für den heimischen Mittelstand. Inzwischen fordern auch Unternehmer aus verschiedenen Branchen einen radikalen Kurswechsel vor allem in Energie- und Steuerpolitik, um eine Deindustrialisierungswelle abzuwenden. Die aktuellen Vorschläge der Bundesregierung, vor allem im Bereich Steuererhöhungen und Sozialreformen, sorgen derweil eher für zusätzliche Nervosität als für Beruhigung. Ergänzend berichten mehrere große Medienhäuser, dass sich das Bild auch in aktuellen Daten spiegelt. Die Bundesregierung steht zusehends unter Druck, da sich der deutsche Mittelstand laut KfW-Konjunkturbericht und einer Analyse des IW Köln bisher kaum von den wirtschaftlichen Schocks der letzten Jahre erholt hat – viele Unternehmen kämpfen weiterhin mit der Nachwirkung der Energiekrise und Lieferkettenproblemen. Aktuell gibt es Forderungen aus Wirtschaft und Opposition, Weichenstellungen zu setzen, die auch zu einer Reduzierung der Strompreise und einer Entlastung der Bürokratie führen. Ohne einschneidende Korrekturen droht tatsächlich eine dauerhafte Schwächung der deutschen Industrie und mittel- wie langfristig weitere Jobverluste in großem Stil.

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