Kubicki attackiert die geplante Steuerreform der Ampelkoalition, weil sie seiner Meinung nach an den eigentlich nötigen Stellschrauben vorbeigeht: Statt lediglich neue Einnahmen durch die Steuerpolitik zu suchen, müsse die Bundesregierung endlich ernsthaft den Abbau von überbordenden staatlichen Subventionen angehen – rund 117 Milliarden Euro stünden völlig unreflektiert im Raum. Er argumentiert, dass ein bedeutender Teil dieser Zahlungen ökonomisch unsinnig und überholt sei, aber dennoch fortgeführt werde, weil sowohl Unternehmen als auch Bürger sich daran gewöhnt hätten. Zusätzlich fordert Kubicki spürbare Bürokratieabbau, kritisiert die Sinnlosigkeit zahlreicher Berichtspflichten für Unternehmen und warnt vor einer Entfremdung zwischen staatlicher Regulierung und realer Wirtschaft, wie sie aktuell vielerorts spürbar werde. Weitere aktuelle Entwicklungen: Der Druck beim Subventionsabbau wächst auch infolge neuer Milliardenlöcher im Bundeshaushalt. Die Ampelregierung steht daher vor der Aufgabe, einerseits Steuererlöse zu sichern, andererseits gezielter mit den zur Verfügung stehenden Mitteln umzugehen. Große Debatte herrscht zudem über Steuererleichterungen für Unternehmen, Bürokratieabbau und Maßnahmen zur Ankurbelung der lahmenden Wirtschaft. Verschiedene Wirtschaftsverbände und Politiker fordern eine umfassende Überprüfung aller bisherigen Subventionsprogramme, um Mitnahmeeffekte und Ineffizienz zu vermeiden und das Wachstum anzukurbeln. Die Bundesregierung sieht sich dabei einem Spagat zwischen sozialem Ausgleich, wirtschaftlicher Dynamik und europäischen Vorgaben gegenüber. Jüngste Stimmen aus Wirtschaft und Wissenschaft bestärken Kubickis Forderung nach weniger staatlicher Gängelung und einem modernen, innovationsfreundlichen Steuer- und Fördersystem.