Heute fiel der Startschuss für ein Bauprojekt, das sich gewaschen hat: Das Gelände des Würth-Logistikzentrums in Böheimkirchen wird um mehr als 10.000 Quadratmeter Nutzfläche vergrößert – ein Meilenstein für die Region, aber auch für das Unternehmen selbst. Böheimkirchen bleibt damit nicht bloß ein weiteres Lagerhaus am Rand der Landkarte, sondern entwickelt sich sukzessive zum Logistikdrehkreuz mitten in Europa, praktisch das Nervenzentrum für die Belieferung Österreichs und angrenzender Nachbarstaaten, insbesondere Richtung Osten.
Für Michael Hempt, Geschäftsführer bei Würth Österreich, ist das in turbulenten Zeiten mehr als eine bloße Expansion: 'Investitionen sind längst kein Selbstläufer mehr. Wer heute baut, bekennt sich zu Standort und Mitarbeitern – und das tun wir hier ganz bewusst.' Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner betont: Der Neubau ist ein Signal – unternehmerische Tatkraft und Verantwortung müsse in Einklang gebracht werden, und genau das gelinge. Die Region profitiert: Von Wertschöpfung, von Arbeitsplätzen, von unternehmerischem Mut.
Bemerkenswert: Reihenweise Nachhaltigkeitsmaßnahmen begleiten das Bauvorhaben. Noch ehe ein Bagger rollte, wurden 188 Geothermie-Sonden bis in 150 Meter Tiefe versenkt. Die Hightech-Anlage macht Würth weitgehend unabhängig von fossilen Brennstoffen und sorgt in der warmen wie kalten Jahreszeit für Energieeffizienz. Klingt nach Zukunft? Ist es auch.
Verschiedene Firmen wurden ins Boot geholt: Die HABAU Group stemmt den Bau unter Einsatz von Holz- und Fertigteilelementen – kein Schema F, sondern eine kluge Mischung aus Umweltbewusstsein und Kostenfaktor. Generalplaner, Brandschutz und Installationstechnik: Hinter dem Bau steckt ein Netzwerk aus erfahrenen langjährigen Partnern, das seit Jahrzehnten mit Würth auf Augenhöhe agiert. Vielleicht ist genau das der Schlüssel – eine Mischung aus Beständigkeit und Aufbruch.
Kleine Randnotiz, die oft untergeht: Auch der Brandschutz wird von Anfang an mitgedacht und nicht erst als Pflichtübung hintenangestellt. Der geplante Abschluss: März 2027, ein sportlicher, aber realistischer Plan.
Würth bleibt seinem Markenkern treu: Über 120.000 Fachartikel – von Schrauben über Werkzeuge bis Chemie – verlassen das Lager Richtung Handwerk und Industrie im ganzen Land, betreut von rund 500 Menschen im Außendienst sowie permanent mehr als 80 Shops vor Ort. Fast 1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, und der Jahresumsatz hat die Marke von 300 Millionen Euro mittlerweile geknackt.
Mit dem Start des Erweiterungsbaus investiert Würth Österreich beachtliche 20 Millionen Euro in seinen Standort in Böheimkirchen und positioniert sich damit stärker als logistisches Drehkreuz für nationale und osteuropäische Märkte. Bemerkenswert ist die frühzeitige Umsetzung nachhaltiger Energiekonzepte, vor allem durch 188 Geothermie-Sonden, die das Unternehmen nahezu unabhängig von Gas machen – ein deutliches Zeichen für Verantwortungsbewusstsein gerade in Krisenzeiten. Laut neuesten Berichten zu Logistik, Wirtschaftsinvestitionen und Nachhaltigkeit im deutschsprachigen Raum steht Würth mit seiner Strategie nicht allein da: Viele Unternehmen setzen aktuell verstärkt auf regionale Expansion und nachhaltige Bauweisen, um Lieferketten zu sichern und dem Fachkräftemangel entgegenzutreten. Medien wie FAZ, SZ und Spiegel berichten vermehrt über ähnliche Projekte, die auf eine grünere und robustere Wirtschaft zielen; häufig wird dabei das Zusammenspiel zwischen Regionalität, moderner Technik und sozialer Verantwortung hervorgehoben. Würth scheint mit der Kombination – Expansion, Nachhaltigkeit, langjährige Netzwerkpartner – die Zeichen der Zeit erkannt zu haben und nimmt damit eine Vorreiterrolle im Branchenvergleich ein.