Mexiko bezwingt Ecuador und steht im WM-Achtelfinale

Vor heimischer Kulisse setzte sich Mexiko trotz wetterbedingter Verzögerungen souverän mit 2:0 gegen Ecuador durch. Gastgeber-Elf, unterstützt vom enthusiastischen Publikum im Aztekenstadion, dominierte die Begegnung fast nach Belieben.

heute 06:04 Uhr | 1 mal gelesen

Bereits ab den ersten Minuten war spürbar, dass die Mexikaner das Heft in der Hand behalten wollten. Mit viel Zug nach vorne nahm das Spiel zwischen dunklen Gewitterwolken und vereinzelt flackernden Flutlichtmasten Fahrt auf – als hätte das Wetter die Stimmung im Stadion aufgepeitscht. Julian Quinones brachte Mexiko in der 22. Minute nicht unverdient per präzisem Flachschuss in Führung. Der junge Stürmer profitierte von einem klugen Zuspiel Roberto Alvarados. Noch vor der Pause erhöhte Raul Jimenez, nach einem blitzsauberen Doppelpass mit Quinones, durch einen satten Schuss aus dem Strafraumzentrum auf 2:0. Nach der Pause versuchten die Ecuadorianer, doch so richtig gelingen wollte ihnen offensiv wenig – Mexikos Defensive stand wie eine mexikanische Stadtmauer. Hinzu kamen vereinzelt giftige Konter, allen voran durch Jimenez und Mora, doch ein drittes Tor fiel nicht. Ecuador verlor kurz vor Schluss noch Piero Hincapie mit Rot und musste die letzten Minuten dezimiert überstehen. Für die Mexikaner, angespornt von den eigenen Fans, dürfte das Weiterkommen neues Selbstvertrauen entfachen – am Montag wartet im Aztekenstadion eine weitere große Aufgabe: der Gewinner aus England versus DR Kongo.

Mexiko hat sich gegen Ecuador mit einer konzentrierten Leistung verdient für das Achtelfinale qualifiziert. Die Mannschaft spielte kontrolliert, ließ in der Defensive kaum etwas zu und überzeugte vor allem in der ersten Halbzeit mit Effizienz im Abschluss. Inzwischen diskutieren Fachleute und Fans gleichermaßen über Aguirres taktische Herangehensweise: Bleibt Mexikos Defensive auch im nächsten Spiel so stabil, ist ein tiefes Vordringen ins Turnier nicht ausgeschlossen. In aktuellen Berichterstattungen wird zudem auf die hohe Bedeutung der Unterstützung durch die eigenen Fans hingewiesen und betont, wie sehr das mexikanische Team von dieser Heim-Atmosphäre profitiert – gerade angesichts des Wetter-Chaos, das vor Anpfiff für Irritation sorgte. Interessanterweise gibt es Debatten um die Entwicklung junger Spieler wie Quinones, der sich gerade erst etabliert und nun schon entscheidende Akzente setzt. (Aktuelle Entwicklungen aus den Medien: 1. Laut taz analysieren Experten, wie Mexikos Nationalmannschaft bei Heimturnieren stets eine besondere Dynamik an den Tag legt, wobei insbesondere die Wechselwirkung zwischen Publikum und Teamleistung hervorgehoben wird. 2. Auf dw.com wird der Fokus auf die taktische Struktur und die Rolle der Nachwuchsspieler in der aktuellen Nationalelf gelegt. 3. Die Süddeutsche Zeitung schildert Mexikos nachhaltige Integrationspolitik im Fußball – so spielen inzwischen Spieler mit diversen kulturellen Hintergründen zentrale Rollen im Team. Zudem bleibt das Generationsproblem ein Thema; nicht jeder Star von einst hält dem Leistungsdruck stand. Auch außenpolitisch betrachtet wird der sportliche Erfolg als Signal von Geschlossenheit verstanden.)

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